vergrößernverkleinern
Lukas Podolski (r.) kehrte 2009 vom FC Bayern zum 1. FC Köln zurück © imago

Lukas Podolski und Frank Schaefer sind sich uneins über die Wertigkeit des Spiels in Leverkusen. Bayer hofft aufs Adler-Comeback.

Leverkusen - Lukas Podolski war in dieser Woche in Köln für die Schlagzeilen zuständig.

Im Training geriet er mit Martin Lanig aneinander, dann sorgte die Meldung über die angebliche 30-Millionen Offerte eines englischen Top-Klubs für Aufregung.

Um seinen Hattrick zu vervollständigen nahm Podolski dann auch noch Derby Gegner Bayer Leverkusen ins Visier.

Der Nationalspieler weigert sich, die Partie bei der Werkself (ab 15.15 Uhr im LIVE-TICKER) als "echtes" Derby anzuerkennen.

Sein Trainings-Streit mit Lanig zeigt aber, wie aufgeheizt die Stimmung bei den "Geißböcken" ist.

Für Schaefer mehr als ein "kleines Derby"

Trainer Frank Schaefer schürt die Vorfreude auf das von Podolski abwertend "kleines Derby" genannte rheinische Duell.

"In meiner Zeit als Jugendtrainer war für mich FC gegen Bayer das große Derby. Und das wird immer so bleiben", sagte Schaefer, der gegen Borussia Mönchengladbach vor drei Wochen eine bittere 0:4-Derbypleite kassierte.

Unter der Woche hatte der 47-Jährige, der auf den zuletzt erfolgreichen Stürmer Milivoje Novakovic verzichten muss, auf dem Trainingsplatz zwischen den Streithähnen Podolski und Lanig zu schlichten.

Streit zwischen Podolski und Lanig "überbewertet"

"Grundsätzlich habe ich so etwas nicht so gerne", sagte er, hält die öffentliche Diskussion aber für überbewertet: "Es war keine Handgreiflichkeit, sondern ein Gerangel und eine Diskussion."

[kaltura id="0_ebbzppau" class="full_size" title="K ln selbstbewusst vor dem Derby"]

Bayer tankte derweil unter der Woche Selbstvertrauen und zog durch ein 1:0 im "Kühlschrank" von Trondheim vorzeitig in die nächste Runde der Europa League ein.

Adler vor Rückkehr

Im Vergleich zum Spiel in Norwegen wird zudem wohl Nationaltorhüter Rene Adler nach seinem Hexenschuss ins Team zurückkehren.

Außer den im Aufbautraining befindlichen Dauerverletzten Stefan Kießling und Michael Ballack kann Trainer Jupp Heynckes demnach auf sein stärkstes Team zurückgreifen.

Bayer-Kapitän Simon Rolfes strahlt denn auch Selbstvertrauen und Gelassenheit aus.

"In den vergangenen Jahren war es ja meist eine recht eindeutige Angelegenheit für uns", sagte er:

"Man hat auf dem Platz gemerkt, dass der FC nicht so richtig daran glaubte, gegen uns gewinnen zu können."

Die voraussichtlichen Aufstellungen

Bayer Leverkusen - 1. FC Köln (15.30 Uhr)

Leverkusen: Adler (Giefer) - Schwaab, Friedrich, Hyypiä, Kadlec (Castro) - Sam, Rolfes, Vidal, Barnetta, - Renato Augusto - Derdiyok

Köln: Mondragon - Brecko, Geromel, Mohamad, Ehret - Petit, Lanig, Matuschyk (Pezzoni) - Jajalo, Clemens - Podolski

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel