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Oliver Kahn absolvierte zwischen 1994 und 2008 429 Bundesliga-Spiele für Bayern © imago

Geschäftsführer Horstmann bestätigt das Interesse am "Titan", der will aber nicht. Dafür stehen weitere Ex-Profis auf der Liste.

Von Olaf Mehlhose

München/Köln - Der 1. FC Köln sucht weiterhin fieberhaft nach einem Nachfolger für den kürzlich entlassenen Sportdirektor Michael Meier.

Sogar Towart-Legende Oliver Kahn ist ein Kandidat bei den Rheinländern gewesen.

"Es stimmt, ich habe mit Kahn gesprochen", bestätigte Geschäftsführer Claus Horstmann:

"Wir tendieren eher zu einem Fußballer, denn er soll andere Aufgaben erfüllen als ich sie habe und mir daher nicht zu ähnlich sein - wie das bei Michael Meier vielleicht der Fall war." (FC jagt Sündenbock Meier vom Hof)

"Eine herausragende Persönlichkeit"

Auch dass Köln Kahns erste Station als in der Bundesliga wäre, sei nach Meinung von Horstmann kein Problem.

"Er ist eine herausragende Persönlichkeit. Seine fehlende Erfahrung könnte er mit seiner unglaublichen Ausstrahlung wettmachen", sagte der Geschäftsführer.

Auf SPORT1-Nachfrage konnten sich die Kölner am Montag nicht weiter zum Thema Kahn äußern.

Wechsel unwahrscheinlich

Ein Wechsel des "Torwart-Titan" zum Tabellen-Vorletzten ist, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt , aber ohnehin eher unwahrscheinlich.

[kaltura id="0_ng5gyt36" class="full_size" title="K ln sucht den perfekten Mann"]

"Ich bin bis 2011 noch mit meinem Studium voll ausgelastet und will vor Mitte oder Ende des Jahres kein Amt übernehmen", erklärte der 41-Jährige, der derzeit in Österreich Management studiert, dem "Express".

Auch deshalb befassen sich die Kölner mit weiteren Kandidaten.

Neben Jan Schindelmeiser, Ex-Manager von 1899 Hoffenheim, werden auch Gerhard Poschner und Oliver Kreuzer bei den "Geißböcken" gehandelt.

Auch Poschner im Gespräch

Der ehemalige Stuttgarter Poschner war zuletzt beim spanischen Erstligisten Real Saragossa beschäftigt.

Mit dem schaffte er zunächst den Verbleib in der Primera Division, kündigte dann aber wegen Kompetenzstreitigkeiten.

Kreuzer, der derzeit bei Sturm Graz in der Verantwortung steht, werden nur Außenseiterchancen eingeräumt.

Auf der Liste sollen auch Ilja Kaenzig von Young Boys Bern und der ehemalige Schalke-Manager Andreas Müller stehen.

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