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Bastian Schweinsteiger wurde mit dem FC Bayern fünfmal Meister und Pokalsieger © SPORT1

Bastian Schweinsteiger könnte sich Neuer sehr gut bei Bayern vorstellen. Im Audi Star Talk nennt er auch seine großen Ziele.

München - Bastian Schweinsteiger hat die Vertragsverlängerung beim FC Bayern beflügelt.

Bis 2016 bleibt er in München, entsprechend üppiger Gehaltsaufschlag inklusive.

Mit Bayern peilt der Nationalspieler nun den Champions-League-Titel an und setzt dabei auch auf das strategische Geschick von Trainer Louis van Gaal.

Im Audi Star Talk spricht der 26-Jährige über die besondere Verbindung zum FCB-Coach, Nationalteamkollegen Michael Ballack und Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Zudem äußert er sich auch zu den Spekulationen, dass Schalkes Keeper Manuel Neuer in der nächsten Saison in München spielen könnte.

Bastian Schweinsteiger über...

S04-Keeper Manuel Neuer

"Aktuell gesehen haben wir kein Torhüter-Problem. Jörg Butt spielt eine hervorragende Saison. Thomas Kraft hat sehr viel Talent. Und wir haben eventuell auch die Möglichkeit, mit Manuel Neuer den besten deutschen Torhüter nach München zu holen. Ich bin immer der Meinung, die besten deutschen Spieler sollten bei Bayern München spielen. Deswegen wird man sehen, was passiert."

mögliche Reaktionen der FCB Fans auf Neuer:

"Ich kenne Manuel aus der Nationalmannschaft, er hat einen sehr guten Charakter. Wenn es so wäre, dass wir ihn verpflichten, dann will ich hoffen, dass ihn unsere Fans gut empfangen."

Trainer Louis van Gaal:

"Er war der erste Trainer, der mir vertraut hat, auf der zentralen Position zu spielen. Da verspüre ich schon Dankbarkeit. Natürlich wusste man vorher nicht, dass es so gut klappt. Aber Louis van Gaal hat mir vertraut und es hat geklappt. Für mich hat die Situation mit dem Trainerstab und dem Team auch eine wesentliche Rolle gespielt, dass ich verlängert habe!"

[kaltura id="0_ybay3jb7" class="full_size" title="Van Gaal über seine Zukunft"]

das Ziel Champions-League-Sieg:

"Ich glaube, dass ich speziell in der Champions League schon sehr viel Erfahrung gesammelt habe. Und wenn ich so die Mannschaft ansehe - wenn alle Spieler fit sind - dann haben wir ein sehr gutes Team. Wir können es schaffen, Champions-League-Sieger zu werden! Davon bin ich überzeugt, deshalb habe ich auch unterschrieben. Man spricht auch mit der Vereinsführung über dieses Thema. Und das war für mich das wichtigste Thema."

Michael Ballack:

"Hätte er nicht die Verletzung gehabt, wäre er unser Kapitän bei der WM gewesen. Das muss man einfach so sehen. Ich denke, dass es auch eine Sache des Respekts ist. Er hat sehr viel für die Nationalmannschaft geleistet. 2002 hat er uns alle mit seinen entscheidenden Toren glücklich gemacht."

die Zukunft von Ballack im Nationalteam:

"Es gab auch so viele Spiele, in denen er ganz entscheidende Dinge für uns gemacht hat. Nur wegen einer Verletzung eine große Diskussion daraus zu machen - das fand ich respektlos! Deshalb bin ich ganz klar der Meinung, wenn Michael Ballack wieder fit ist und wieder an sein Level herankommt, dass er uns wieder auf den Platz führt."

Bundeskanzlerin Angela Merkel:

"Als wir gegen Argentinien gespielt haben, kam Sie einfach in die Kabine. Wir müssen aber auch duschen. Dann stehst du da halb nackt neben der Bundeskanzlerin. Das ist schon immer komisch. Sie hat dann noch ein Bier in der Hand und stößt mit dir an. Dann denkst du dir schon: Bin ich hier richtig?"

seinen ehemaligen Trainer Felix Magath:

"Ich kam 2004 von der Europameisterschaft zurück. Und ich habe mir gedacht, okay, als junger Spieler kommst du vielleicht einen Tag eher zum Training. Ich dachte, da machst du jetzt mal einen guten Eindruck - aber der Schuss ging nach hinten los. Ich wollte Felix Magath begrüßen. Dann hat er mich gefragt: 'Wer sind Sie eigentlich?' Ich sagte: 'Bastian Schweinsteiger'."

die Kennenlernphase mit Magath in München:

"Das Lustige war dann, dass ich am Knie verletzt war, zehn Tage pausieren musste. Nach der ersten Trainingseinheit sind wir zu einem Spiel nach Mainz gefahren. Dann hat er gesagt: 'Die ganze Mannschaft fährt mit nach Mainz'. Daraufhin habe ich gefragt: 'Trainer, muss ich auch mit?' Und dann hat er echt gesagt: 'Äh, wer sind Sie überhaupt?' "

den ehemaligen Kabinen-Sitznachbarn Oliver Kahn:

"Ich habe ihn das erste Mal im November 2002 kennen gelernt. Da saß ich neben ihm. Und das erste Mal, dass er mit mir gesprochen hat - das war dann so 2005?"

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