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Kommt Andrej Arschawin (l.), bleibt Diego in Bremen? Mögen die Gedankenspiele beginnen © getty

Schon Mitte November denkt der FC Bayern an die Transferperiode in der Winterpause. Auch andere Top-Klubs schauen sich um.

Von Mathias Frohnapfel

München - Die Winterpause ist für den FC Bayern gemeinhin ein Moment zum Durchatmen.

Die größte Sorge heißt, genug Sonne und Kraft zu tanken im Trainingslager in Dubai. Nur selten bessert der Rekordmeister seinen Kader auffällig nach.

In dieser Saison könnte das anders sein.

Die Bayern dürften möglicherweise Lukas Podolski und Toni Kroos abgeben. Natürlich bräuchten die Münchner dann dringend Verstärkung für die Abteilung Attacke.

Aber auch anderswo nimmt das Transferkarussell schon weit vor dem letzten Spieltag der Hinrunde am 14. Dezember kräftig Schwung auf.

Sport1.de beleuchtet die größten Brennpunkte in der Liga.

Bayern München

Das tut sich:

Nationalspieler Lukas Podolski zieht es fort aus München. Erste Option dürfte der FC Köln sein. In den vergangenen Monaten gab es aber auch immer wieder Gerüchte, dass Vereine aus Italien (Florenz) und England (Tottenham) an "Poldi" interessiert seien.

Der VfB Stuttgart wäre eine mögliche Adresse für Toni Kroos. Der Bayern-Spieler könnte auf Leihbasis ins Schwabenland ziehen und dort auf der Zehner-Position Erfahrung sammeln.

Die Bayern schauen sich ihrerseits nach Offensivkräften um. So ist Nationalstürmer Mario Gomez vom VfB im Fokus der Münchner.

Arschawin streitet mit Zenit

Laut "Bild" sind sie auch auf der Spur von Andrej Arschawin. Der Offensivspieler von Zenit St. Petersburg, der sich mehrfach als Bayern-Fan outete, ist in einen heftigen Streit mit seinem Klub verwickelt.

"Ich will und werde hier nicht weiter spielen", erklärte Arschawin gegenüber der russischen Zeitung "Sport-Express".

"Ich habe dem Präsidenten schon vor vier Monaten gesagt: Ich will nicht mehr in der Mannschaft bleiben. Leider wurden meine Worte nicht erhört", sagte der Stürmer, dessen Transfer zu Tottenham Hotspur vor der Saison in letzter Minute am Veto des Vereins gescheitert war.

Die Baustellen:

Die Münchner benötigen langfristig einen neuen Mann für die Sechserposition, zumal noch nicht klar ist, ob Mark van Bommel bleibt. Und im Sturm dürfte es für die Bayern ohne weitere Angreifer im Dreikampf aus Liga, Pokal und Champions League hart werden.

Bayer Leverkusen

Das tut sich:

Der Bundesliga-Tabellenführer freut sich im Moment über gelungene Transfers wie Patrick Helmes (vom FC Köln) und den Brasilianer Renato Augusto (von Flamengo Rio de Janeiro). Auch aktuell beobachten die Leverkusener in Südamerika.

Dem "kicker" zufolge scouten die Bayer-Verantwortlichen ?Adeilson" Pereira de Mello. Der Angreifer schießt bisher seine Tore für den brasilianischen Erstligisten Ipatinga FC. Zudem ist Bayer an Stürmer Eren Derdiyok vom FC Basel interessiert.

Die Baustellen:

Im Moment scheint der Bedarf gering.

Werder Bremen

Das tut sich:

Frank Baumann bleibt wohl noch ein weiteres Jahr an der Weser.

Laut "kicker" hat der Kapitän einen Anschlussvertrag und auch Manager Klaus Allofs deutete an, dass "Stabilisator" Baumann weiterhin in Bremen spielen könnte.

Unklar stellt sich derweil die Situation von Diego dar. Werders Spielmacher wird von Juventus Turin umworben. Der Vater und zugleich Spielberater des Brasilianers, Djair Ribas da Cunha, reiste erst kürzlich zu Gesprächen nach Norditalien.

Die Baustellen:

Die Bremer Abwehr ist weiterhin löchrig. Besonders die Außen sind nicht ideal besetzt.

Clemens Fritz (Muskelfaserriss) fehlt aktuell verletzt, überzeugte vorher zu selten. Und die Talente Sebastian Prödl sowie Sebastian Boenisch - beide Optionen für die Außenpositionen - sind von den hohen grün-weißen Ansprüchen noch ein Stück entfernt.

Hier geht es zum zweiten Teil

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