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Ivan Rakitic wechselte 2007 vom FC Basel zu Schalke 04 © getty

Bei SPORT1 spricht Ivan Rakitic über neu entfachtes Vertrauen, seine Pläne mit S04 und Lieblingsgegner in der Champions League.

Von Jakob Gajdzik

München - Ihre Wege schienen sich zu trennen. Noch vor wenigen Wochen roch es gewaltig nach einem baldigen Abschied von Ivan Rakitic von Schalke.

Unüberbrückbar schienen die Differenzen, die während der Vertragsverhandlungen aufgetaucht waren.

Nun hat sich das Blatt gewendet.

In den vergangenen beiden Bundesliga-Spielen stand der Kroate wieder in der S04-Startformation - überzeugte mit soliden Leistungen und war somit ein fester Bestandteil bei Schalkes wichtigen Siegen gegen Bayern und in Mainz.

Plötzlich steht einer Vertragsverlängerung augenscheinlich nichts mehr im Wege.

"Ich bin sehr stolz und glücklich, dass ich auf Schalke spielen darf", verkündet Rakitic.

Im SPORT1-Interview spricht der 22-Jährige auch über die Ziele in der Rückrunde, seine Pläne mit Schalke und nennt einen Lieblingsgegner in der Champions League.

SPORT1: Herr Rakitic, 1:0 gegen Mainz, 13 Punkte aus sechs Spielen: Ist Schalke raus aus der Krise?

Ivan Rakitic: Schwer zu sagen. Natürlich möchten wir noch weiter nach oben kommen. Wir haben in diesem Jahr noch zwei schwere Spiele gegen Köln und Augsburg. Wenn wir die noch gewinnen, dann können wir aus den letzten Spielen ein positives Resümee ziehen. Das wäre sehr wichtig für uns.

SPORT1: Dennoch können Sie mit der Vorrunde insgesamt nicht zufrieden sein. Wieso hat sich die Mannschaft erst so spät gefangen?

Rakitic: Es ist schwierig nach Gründen zu suchen. Aber klar ist auch, dass die Mannschaft erst sehr spät zusammengekommen ist. Das Wichtigste ist, dass wir in der Tabelle weiter nach oben klettern. Wir schauen nicht mehr zurück, sondern nach vorne. Wenn wir jetzt weiter unsere Siege einfahren, sieht es schnell besser aus.

SPORT1: Kann die Mannschaft nun in der Rückrunde eine Serie starten und die internationalen Plätze angreifen?

Rakitic: Das ist sicher unser Ziel, ich bin auch überzeugt, dass die Qualität da ist. Wir möchten noch soweit nach vorne kommen, wie es nur möglich ist. Es liegt an uns, weiter Gas zu geben und dann denke ich, ist auch alles drin.

SPORT1: In der Champions League lief es dagegen von Beginn an besser. War die Motivation dort größer?

Rakitic: Es lief dort besser als in der Bundesliga, aber die Motivation spielte dabei keine Rolle. Ich denke einfach, dass die Mannschaften uns in der Champions League auch teilweise besser lagen. Jetzt müssen wir im Achtelfinale an unsere bisherigen Leistungen anknüpfen, um noch einen Schritt weiterzukommen.

SPORT1: Haben Sie einen Wunschgegner für das Achtelfinale? Oder wollen Sie eine bestimmte Mannschaft vermeiden?

Rakitic: Nein, wir müssen uns gegen jeden Gegner beweisen und zeigen, dass wir zu Recht Gruppenerster geworden sind. Und natürlich wollen wir auch weiterkommen, egal gegen wen.

SPORT1: Sie waren unter Felix Magath nicht immer zufrieden, saßen zwischendurch auf der Bank. Ihr vertrag läuft aus, es gab unter anderem Gerüchte um Juventus Turin oder Atletico Madrid. Verlängern Sie oder zieht es Sie weg?

Rakitic: Mein erster Ansprechpartner ist ganz klar Schalke, wir sind ja auch in Gesprächen. Ich bin sehr glücklich hier und auch stolz, bei Schalke zu spielen, also würde ich gerne noch lange bleiben. Die Entscheidung fällt in nächster Zeit.

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