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Am 11. Februar 2009 bestritt Frings gegen Norwegen (0:1) sein letztes Länderspiel © getty

Der Werder-Kapitän sprach zuletzt vom Karriereende. Doch Klaus Allofs will den 34-Jährigen halten und kündigt Gespräche an.

München - Werder Bremen hofft weiter, dass Ex-Nationalspieler Torsten Frings seine Karriere über das Saisonende hinaus fortsetzt.

"Für uns ist klar, dass wir eine sinnvolle Lösung finden wollen, die sich in erster Linie auf sein aktives Mitwirken in unserer Mannschaft konzentriert", sagte Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs.

Allofs zeigte sich zudem "überrascht" davon, dass Frings zuletzt öffentlich mit dem Ende seiner Laufbahn liebäugelte.

"Es wird zeitnah Gespräche geben - zwar wohl nicht mehr in den letzten Tagen des Jahres, aber im Trainingslager haben wir genug Zeit dafür", sagte Allofs, der Frings in jedem Fall langfristig im Verein halten will.

Was kommt nach dem Karriereende?

Nach der aktiven Laufbahn könne der Routinier "in der Verwaltung" des Vereins arbeiten. "Es ist aber auch möglich, dass Torsten in unseren Trainerstab einsteigt", meinte Allofs.

Der Vertrag des 79-maligen Nationalspielers Frings läuft bei den Hanseaten am 30. Juni 2011 aus. Zuletzt hatte der Mittelfeldspieler betont, dass er sich noch nicht entschieden habe, ob er verlängere oder seine Profikarriere beende.

"Ich weiß noch nicht, was ich im Sommer mache. Ich schwanke noch, ob ich verlängere oder aufhöre", sagte der 34 Jahre alte Werder-Kapitän dem "Weser-Kurier".

Schaaf hofft auf Verbleib

Trainer Thomas Schaaf hätte den 34-Jährigen auch in der kommenden Spielzeit gern in seinem Kader. "Es gibt keine jungen oder alten Spieler. Es gibt nur gute oder schlechte. Ich glaube, dass Torsten ein guter ist", sagte der Coach.

"Ich habe schon noch Lust, Fußball zu spielen, aber es muss auch passen", meinte Frings und erklärte weiter: "Ich muss nicht mehr unbedingt spielen und würde schon was finden, was ich nach dem Fußball machen kann."

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