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Hans-Joachim Watzke ist seit 2005 Geschäftsführer bei bei Borussia Dortmund © getty

Der BVB-Boss will sich nicht auf Störfeuer der Münchner Konkurrenz einlassen. Dafür plant er langfristig mit Klopp.

München - Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke plant eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Borussia Dortmund und Trainer Jürgen Klopp.

"Er hat sich in den jetzt zweieinhalb Jahren beim BVB nicht einen Millimeter verschlissen", sagte Watzke im Interview mit dem "Kicker".

Ein Grund dafür, dass der 51-Jährige optimistisch in die Zukunft blickt: "Ich bin sehr, sehr sicher, dass unsere Zusammenarbeit 2014 noch nicht zu Ende ist."

Klopp, der erst im November seinen Vertrag bis 2014 verlängert hatte, führte Dortmund in der Hinrunde mit 43 Punkten zur "Herbstmeisterschaft".

Verbal-Attacke lässt Watzke kalt

Störfeuer der Konkurrenz lassen Watzke kalt. "Was diese verbalen Scharmützel angeht, tun wir gut daran, uns gar nicht darauf einzulassen. Sie sind arrogant und verdienen es nicht, beantwortet zu werden", sagte der 51-Jährige.

Watzke nahm damit zu einer Aussage von Bayern Münchens Kapitän Mark van Bommel Stellung.

Der Niederländer hatte erklärt, dass der Rückstand auf den BVB eigentlich nur noch elf Punkte betragen würde.

Das Heimspiel des Meisters in der Rückrunde gegen Dortmund müsse man schließlich schon als Sieg für München verbuchen.

Zufriedenheit trotz Pokal- und Europa-Aus

Auch durch das Aus im DFB-Pokal bei Drittligist Kickers Offenbach und das Scheitern in der Vorrunde der Europa League will sich Watzke die Hinrunde nicht verderben lassen.

Die Mannschaft habe ihn in keinem einzigen Spiel enttäuscht, meinte Watzke. In der Europa League sei man in jedem Spiel besser gewesen. "Da hat uns die kleine Portion Glück gefehlt, die uns in der Bundesliga gelegentlich geholfen hat."

Und weiter: "Wenn uns jetzt aus bestimmter Richtung vorgehalten wird, wir hätten international versagt, dann ist das Hobby-Psychologie, erstes Schuljahr", sagte der BVB-Geschäftsführer.

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