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Arjen Robben wechselte 2009 von Real Madrid nach München © getty

Breitner und Co. loben die Einstellung des 26-Jährigen. Der empfindet seine Verletzungspause als die bisher schwerste Prüfung.

München - Für den niederländischen Vize-Weltmeister Arjen Robben vom FC Bayern München war die lange Verletzungspause der vergangenen Monate die schwerste Prüfung seiner bisherigen Laufbahn (DATENCENTER: Bundesliga).

"Es war sehr schwierig, vielleicht war es die schwierigste Phase in meiner Karriere", sagte der 26-Jährige auf der Homepage des deutschen Rekordmeisters.

Und weiter: "Dein Körper will trainieren und spielen, aber du darfst nicht. Und du weißt, dass noch eine lange Zeit vor dir liegt, in der du nicht spielen kannst."

Robben, der wegen eines Muskelrisses im Oberschenkel in dieser Saison noch kein Spiel absolviert hat, war erst Mitte Dezember wieder in das Mannschaftstraining eingestiegen.

Zur Rückrunde fit?

Im anstehenden Trainingslager der Bayern vom 2. bis 9. Januar im Katar soll Robben fit für die Rückrunde gemacht werden.

"Mein Ziel in der Reha war, so hart zu arbeiten, dass ich gleich wieder stark bin, wenn ich zurückkehre. Das habe ich mir immer vor Augen gehalten", erklärte der Offensivspieler.

"Er brennt wie eine Fackel"

Karl-Heinz Rummenigge bestätigte im "kicker" die harte und professionelle Arbeit des Niederländers.

"Ich habe ihm beim Training zugeschaut, er brennt wie eine Fackel."

Die Einstellung Robbens beeindruckt den 55-jährigen Vorstandsboss. "Ich habe nur einen Spieler erlerbt, der ähnlich besessen trainiert hat wie Arjen: Lothar Matthäus nach seinem Kreuzbandriss", erklärte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern weiter.

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Auch Breitner voll des Lobes

Auch Paul Breitner zeigt sich von den Fortschritten Robbens begeistert.

"Normalerweise kannst du ein halbes Jahr nicht in wenigen Wochen wettmachen. Was mich aber so positiv stimmt, ist die Art und Weise, wie er sich bewegt", sagte er der "tz"

Zudem unterstrich der Weltmeister von 1974: "Da ist nichts von Alibi-Bewegungen zu sehen. Da ist keine Angst zu spüren, er strahlt Sicherheit aus."

"Er kommt genau zu dem Zeitpunkt zurück, an dem die Mannschaft wieder die alte Stärke findet. Er wird ein wichtiger Faktor sein", ist der 59-jährige Breitner überzeugt.

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