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Mehmet Ekici (l.) schlüpfte beim Club in die Rolle des verletzten Ilkay Gündogan © getty

Nach sechs Pleiten in Serie siegt die Borussia zum Rückrundenstart in Nürnberg. Keeper Heimeroth wird zum Helden.

Nürnberg - Borussia Mönchengladbach ist ein erster Schritt aus der Krise gelungen.

Die Mannschaft von Trainer Michael Frontzeck gewann beim 1. FC Nürnberg zum Start der Rückrunde mit 1:0 (1:0) und beendete damit ihre Talfahrt 337098(DIASHOW: Der 18. Spieltag).

Nach zuletzt sechs Pflichtspiel-Niederlagen in Folge war es für das Schlusslicht der erste Sieg seit dem 13. November (4:0 beim 1. FC Köln) und erst der dritte Erfolg in dieser Saison überhaupt. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Für die Franken bedeutete die vierte Heimniederlage nach dem Sieg gegen Hannover 96 vor der Winterpause einen Rückschlag.

Neuzugang als Vorbereiter

Die "Fohlen" erwischten vor 37.464 Zuschauern einen Start nach Maß.

Nach Flanke von Neuzugang Mike Hanke traf Roman Neustädter mit einer sehenswerten Direktabnahme bereits in der 8. Minute zum entscheidenden 1:0.

Dem Mittelfeldspieler gelang damit sein erstes Bundesliga-Tor überhaupt.

Heimeroth avanciert zum Helden

Retter des Sieges war Schlussmann Christofer Heimeroth, der vier Minuten vor Spielende einen umstrittenen Foulelfmeter von Javier Pinola hielt.

Wichtig für Gladbach war neben den drei Punkten auch, dass die bisherige Schießbude der Liga nach 47 Gegentreffern in der Hinrunde diesmal stabil stand.

Dies war auch ein Verdienst der neuen Innenverteidiger Martin Stranzl und Havard Nordtveit, die weitgehend souverän agierten.

Club steckt Rückstand weg

Das frühe Tor gab der Borussia Sicherheit und Auftrieb. Bereits zwei Minuten später hatte Marco Reus das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aber an Club-Torwart Raphael Schäfer.

Nürnberg war nur kurz geschockt. In der 16. Minute prüfte zunächst Julian Schieber Heimeroth, danach verfehlte Jens Hegeler freistehend nur um Zentimeter das Tor.

In der Folgezeit tat sich der FCN aber schwer, Akzente zu setzen. Zum einen fehlten die Ideen von Regisseur Ilkay Gündogan (Mittelfußquetschung), der ebenso verletzungsbedingt fehlte wie Per Nilsson, Mike Frantz und Albert Bunjaku.

Nürnberg dreht auf

Zum anderen wirkten die Gäste in der ersten Hälfte aktiver und entschlossener als der Club.

Nach dem Wechsel verlagerte sich das Geschehen dennoch mehr und mehr in die Gladbacher Hälfte.

Nürnberg machte mehr Druck, die Borussia zog sich weit zurück und lauerte auf Konter.

"Fohlen"-Abwehr hält dicht

Trotz Überlegenheit schafften es die Hausherren aber nur selten, gegen die dicht gestaffelte Gladbacher Abwehr klare Chancen herauszuspielen.

Die besten Möglichkeiten vor Pinolas Fehlschuss vom Elfmeter-Punkt vergaben Andreas Wolf (51.) per Kopf und Schieber, der in der 72. Minue in Heimeroth ebenfalls seinen Meister fand.

Zudem hatte Gladbach Glück, als Heimeroth einen Ball fallen ließ, den Markus Mendler ins leere Tor schob, Schiedsrichter Babak Rafati aber auf Foul am Keeper entschied.

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