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Miroslav Klose erzielte in der Saison 2008/009 bislang 4 Liga-Tore für die Bayern © getty

Nach der Siegesserie könnten die Münchner am 13. Spieltag erstmals in der Saison Tabellenführer werden.

München - Titelverteidiger Bayern München ist zuletzt in der Liga richtig in Schwung gekommen.

Mit dem sechsten Sieg in Folge bei Borussia Mönchengladbach und gleichzeitigen Punktverlusten von Leverkusen und 1899 Hoffenheim (beide 25) könnte der Rekordmeister am Samstag erstmals in der laufenden Saison die Tabellenführung übernehmen.

"Wir wollen nachlegen, Gas geben und schnell nach oben", sagte Nationalspieler Miroslav Klose, der jedoch gegen die nach dem 2:0 in Bielefeld erstarkten Gladbacher ein hartes Stück Arbeit prophezeit.

"Denn wollen nicht nur Spiele gewinnen, sondern auch schönen Fußball spielen. Wir wissen, dass es derzeit noch nicht optimal läuft", ergänzte der Torjäger.

Meyer gewohnt locker

Gladbachs Trainer Hans Meyer sieht dem Evergreen zwischen den einstigen Erzrivalen (Samstag ab 15 Uhr LIVE )mit Gelassenheit entgegen.

"Wenn wir gegen Jena im Pokal spielen würden, würde ich schlechter schlafen als vor dem Heimspiel gegen die Bayern. Wenn man gegen Frankfurt nach 20 Minuten zu Hause 0:1 zurückliegt, kommen Pfiffe. Gegen die Bayern auch, aber aus dem Bayern-Block, weil es noch nicht 0:2 steht", sagte der Trainer-Oldie, dessen Mannschaft in Falle einer Niederlage wieder in die Abstiegsränge abrutschen könnte.

Anschluss nicht verlieren

Um den Verbleib in der oberen Tabellenhälfte kämpfen der VfL Wolfsburg bei den Shootingstars in Hoffenheim, Hertha BSC Berlin im Heimspiel gegen den Tabellenvierten Hamburger SV und auch Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.

Wolfsburgs-Kapitän Josue meinte vor der Abreise nach Mannheim: "Wir haben in der Bundesliga schon zu viele Punkte verschenkt. Vor allem auswärts fehlt uns manchmal die nötige Konzentration. Ich hoffe, dass das schon am Samstag gegen Hoffenheim nicht mehr der Fall sein wird."

BVB braucht den Heimsieg

In Hamburg freut sich Trainer Martin Jol zwar über die bisherige Ausbeute von 23 Punkten, aber noch nicht über die spielerische Entwicklung seiner Mannschaft.

In Dortmund ist es umgekehrt: Leistung und Engagement stimmen, "aber 18 Punkte sind zu wenig für das, was wir investieren", klagte Coach Jürgen Klopp, der nach seinen Verbalattacken am vergangenen Samstag in Hamburg 12.000 Euro Strafe berappen muss.

Fest steht: Gegen Frankfurt soll nach zuletzt drei Remis (jeweils 1:1) in Folge der zweite Heimsieg eingefahren werden.

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