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Hamit Altintop eroberte mit dem FC Bayern in der Vorsaison das Double © getty

Der Bayern-Mittelfeldspieler weiß um die Bedeutung des Duells gegen Lautern und hofft auf einen Einsatz als Ribery-Ersatz.

Vom FC Bayern berichtet Mathias Frohnapfel

München - Der Bauch spannt über die Trainingshose.

Die überschüssigen Pfunde sind dem Maskottchen einer Fitness-Kette anzumerken. Hamit Altintop wirft dem "Inneren Schweinehund" bei dem Werbetermin am Mittwochabend einen belustigten Blick zu.

Denn der "Innere Schweinehund" dürfte den Bayern gewiss nicht im Weg stehen, wenn sie gegen Kaiserslautern (Sa., ab 15 Uhr im LIVE-TICKER) versuchen, ihre Klettertour in der Liga zu starten 337098(DIASHOW: Der 18. Spieltag).

"Das ist ein Heimspiel gegen einen Aufsteiger. Unsere Pflicht ist es, da drei Punkte zu holen, und das am besten spielerisch", verkündet Altintop im Gespräch mit SPORT1.

Lautern-Partie als Wegweiser

Der aktuelle fünfte Tabellenplatz entspricht in etwa den Ansprüchen des Rekordmeisters wie ein Schwabbel-Bauch einem Modellathleten (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Altintop sieht einen Erfolg am Wochenende daher auch aus psychologischen Gründen als besonders wichtig an.

(Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News)

Schließlich hätte der FCB dann "vor den wichtigen Spielen wie in Aachen im Pokal Ruhe und danach haben wir ja zwei Auswärtsspiele".

Ersetzt Altintop Ribery?

Die Münchner müssen in der Liga nach der Pokalpartie nach Bremen und Köln reisen, ein unangenehmer Aufgabenkatalog liegt somit vor ihnen.

Der türkische Nationalspieler hofft, dabei dem Team bestmöglich zu helfen. Nach der Verletzung von Franck Ribery aus dem Wolfsburg-Spiel könnte Altintop erster Backup für den Edeltechniker sein.

"Ich hoffe auf einen Einsatz. Es war so, wenn einer von den beiden gefehlt hat, habe ich oft gespielt", erklärt Altintop mit Blick auf die vergangenen Verletzungen von Ribery und Arjen Robben.

[kaltura id="0_oh46vgqv" class="full_size" title="Zwei Wochen Pause f r Ribery"]

"Das ein oder andere Spiel mehr erhofft"

Mit seiner eigenen Bilanz in dieser Saison ist der Mittelfeldspieler nicht unbedingt zufrieden, auch weil die Mannschaft nicht da ist, "wo sie sein sollte".

Und Altintop hat sich selbst "das ein oder andere Spiel mehr erhofft. Der Trainer hat anders entschieden, das muss ich respektieren".

Trotz Anfragen im Winter ist der 28-Jährige in München geblieben, sein Vertrag endet allerdings im Sommer. In jeder Partie geht es damit zwangsläufig um seine Zukunft.

Altintop weiß um diese Ausgangslage.

"In so einem Klub geht es immer um die Zukunft, wenn man seine Leistung nicht bestätigt. Das hat man in den letzten Monaten bei dem ein oder anderen Spieler gesehen", berichtet er.

Gustavo wartet auf seine Chance

Die Konkurrenz ist auch durch den Neuzugang von Luiz Gustavo von Hoffenheim noch stärker geworden.

Der Brasilianer verzichtet am Mittwochabend allerdings bewusst auf laute Töne und sagt: "Ich konzentriere mich nur auf meine Arbeit. Ich muss gut arbeiten, dann wird meine Chance kommen."

In Wolfsburg war Gustavo nur Einwechselspieler, gegen Kaiserlautern hofft er auf einen Platz in der Startformation.

Die Hoffnung auf den Titel hat Gustavo trotz des gigantischen 16-Punkte-Vorsprungs von Spitzenreiter Dortmund noch nicht ganz aufgeben.

"Wir müssen immer daran glauben und unsere Arbeit machen. Am Ende schauen wir dann, was raus kommt", meint er.

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