vergrößernverkleinern
Martin Demichelis kam 2003 von River Plate Buenos Aires nach München © imago

Martin Demichelis rechnet mit seinem Ex-Trainer bei Bayern ab. Dabei fühlt er sich eigentlich als "Sohn des Hauses".

Von Rainer Nachtwey

München - Vier Tage ist es gerade einmal her, da war es Martin Demichelis "ein großes Bedürfnis", den Bayern-Fans für fast acht Jahre in München zu danken.

Der Argentinier, der seit der Winterpause in Spanien beim FC Malaga spielt, erwähnte dabei auch explizit die Angestellten des Rekordmeisters. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Nur einen wird er dabei ausgespart haben: Trainer Louis van Gaal.

Abrechnung mit van Gaal

Denn nur vier Tage nach seinem Liebesbekenntnis zu München und dem FC Bayern zog der ehemalige Verteidiger des Rekordmeisters in einem Interview mit der "dpa" über den Coach heftig her.

"Seit dem ersten Augenblick, als Louis van Gaal kam, fing alles an zu stinken", sagte Demichelis und ließ kein gutes Wort an dem Niederländer.

Keine Entscheidung des Geldes

Fehlende Einsatzzeit und Perspektive habe "Micho" veranlasst, die Münchner zu verlassen.

"Ich bin nicht wegen des Geldes nach Malaga gekommen", führte Demichelis weiter aus. "Denn wenn es nur ums Geld gegangen wäre, wäre ich bei Bayern München geblieben."

In München wohlgefühlt

Eine Rückkehr zu den Münchnern ist allerdings ohnehin ausgeschlossen: Entgegen einem zunächst ins Auge gefassten Leihgeschäft ist Demichelis inzwischen endgültig nach Malaga transferiert.

Auch wenn Demichelis betonte, wie wohl er sich beim FCB gefühlt habe: "Nach so langer Zeit fühlte ich mich wie ein Sohn des Hauses."

[kaltura id="0_02ereci7" class="full_size" title="M ller Nicht schlecht dass Lakic gesperrt ist "]

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel