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Franck Ribery spielt seit 2007 für den FC Bayern München © getty

Der Bayern-Star wird länger als gedacht ausfallen. Bayern-Doc Müller-Wohlfahrt verordnet dem Franzose eine strenge Pause.

Von Mathias Frohnapfel

München - Der FC Bayern muss länger als gedacht auf Franck Ribery verzichten.

Der Franzose klagt nach der Verletzung aus dem Wolfsburg-Spiel weiterhin über Schmerzen an seinem linken Knie und musste deshalb das Reha-Training abbrechen.

FCB-Mannschaftsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt verordnete ihm nun fünf Tage völlige Ruhe, danach wird das Knie erneut untersucht.

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Wann er wieder ins Training einsteigen kann, ist derzeit nach Angaben des FC Bayern ebenso offen wie seine Rückkehr in die Bundesliga.

Zweite längere Pause für Ribery

Eine Pause von drei Wochen, wie die "Bild" spekulierte, ist damit noch nicht bestätigt.

Eine Rückkehr auf den Platz wäre demnach erst im Spiel gegen Mainz am 19. Februar möglich gewesen.

"Es wird noch ein bisschen länger dauern. Es macht keinen Sinn, einen Termin anzusagen", sagte Trainer Louis van Gaal am Donnerstag.

Für Ribery ist es die zweite längere Zwangspause in dieser Saison. In der Hinrunde war er einige Wochen wegen eines Außenbandrisses im Sprunggelenk ausgefallen.

Van Gaal gab Ribery "Perspektive"

Ursprünglich war über eine Rückkehr von Ribery ins Team zur Auswärtspartie in Bremen spekuliert worden.

Louis van Gaal gab dem Mittelfeldspieler noch am Dienstag "eine Perspektive" für das Bundesliga-Spiel am Samstag.

In Bremen, so erklärte der Bayern-Coach vor zwei Tagen, sollte der Franzose wieder im Kader stehen.

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Nerlingers Prognose trifft zu

Nun verzögert sich Riberys Heilungsprozess aber.

Damit dürfte auch Christian Nerlinger im Clinch mit van Gaal Recht behalten. Der hatte vor kurzem wissen lassen, dass Riberys Verletzung aus dem Wolfsburg-Spiel schlimmer als befürchtet sei.

Eine solche Aussage gehöre sich nicht für einen Sportdirektor, ärgerte sich daraufhin van Gaal.

"Es ist nicht die Aufgabe des Trainers, meine Aussagen öffentlich zu kommentieren", konterte Nerlinger.

Der FCB-Sportdirektor bezeichnete es zudem als "lächerlich", dass van Gaal sich überhaupt über seine Aussage aufregte.

Allem Anschein nach behält nun Nerlinger mit seiner Prognose recht.

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