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Zweikampf: Freiburgs Makiadi (l.) und Frankfurts Caio © getty

Die Eintracht bleibt weiter ohne Tor, holt aber den ersten Zähler in einer schwachen Partie in Freiburg. Franz trifft die Latte.

Freiburg - Eintracht Frankfurt hat trotz der anhaltenden Torflaute einen Schritt aus der Krise gemacht und den Europacup-Hoffnungen des SC Freiburg einen Dämpfer versetzt.

Die Hessen erarbeiteten sich am 21. Spieltag ein 0:0 beim Überraschungsteam aus dem Breisgau.

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge holte die Eintracht, die im Jahr 2011 weiter einen Treffer wartet, den ersten Punkt in der Rückrunde. 346736(DIASHOW: Der 21. Spieltag)

Die Freiburger sind seit mittlerweile sieben Partien ungeschlagen.

"Es ist ein gerechtes Unentschieden. Mit dem Punkt können wir leben", sagte Freiburgs Mittelfeldspieler Cedrick Makiadi:

"Frankfurt hat uns zunächst den Schneid abgekauft, deshalb waren wir etwas überrascht. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht."

Schwacher Beginn

Frankfurts Patrick Ochs trauerte vor allem den Möglichkeiten vor der Pause nach: "Wir haben aggressiv und mit Leidenschaft gespielt, hatten endlich wieder Chancen, haben aber wieder kein Tor gemacht." (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Die 21.900 Zuschauer sahen zunächst eine Partie ohne Höhepunkte.

Weder die Freiburger noch die Frankfurter konnten sich Chancen erarbeiten, die Defensivreihen beider Teams hatten das Geschehen im Griff.

Die Langeweile wurde nur gelegentlich durch Fouls und kleine Streitigkeiten über die Entscheidungen von Schiedsrichter Florian Meyer (Burgdorf) unterbrochen.

Gekas und Cisse unsichtbar

Die Gastgeber, die ohne Stammtorwart Simon Pouplin, Pavel Krmas, Jonathan Jäger, Julian Schuster, Daniel Williams und Tommy Bechmann auskommen mussten, agierten ohne Kreativität im Offensivspiel.

Den Frankfurtern, bei denen Kapitän Chris, Aleksandar Vasoski, Ricardo Clark und Zlatan Bajramovic fehlten, fiel im Angriff auch nicht viel mehr ein.

Beide Mannschaften neutralisierten sich auf einem schwachen Niveau.

Von den Top-Torjägern Papiss Cisse und Theofanis Gekas war nichts zu sehen.

Ochs mit der ersten Gelegenheit

Erst in der 22. Minute erspielten sich die Gäste die erste Gelegenheit der Partie.

Patrick Ochs scheiterte aus kurzer Distanz mit einer Direktabnahme am Freiburger Torwart Oliver Baumann.

Auf eine Chance der Gastgeber warteten die Fans in der ersten halben Stunde vergeblich.

Erst ein Schuss von Maximilian Nicu sorgte für ein wenig Gefahr vor dem Frankfurter Tor (32.).

Frankfurt übernimmt Kommando

In den letzten Minuten des ersten Abschnitts wurden die Gäste stärker.

Der Brasilianer Caio (39.), der Schweizer Pirmin Schwegler (40.) und Benjamin Köhler (42.) konnten die sich bietenden Chancen aber nicht nutzen.

Die beste Möglichkeit in dieser Phase hatte Ochs, der völlig frei den Ball über die Latte setzte (43.).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnten sich die Freiburger ein wenig steigern, Torgefahr strahlte die Mannschaft von Trainer Robin Dutt aber zunächst nicht aus.

Makiadi aus der Distanz

Erst in der 57. Minute hatten die Frankfurter Glück, dass der Distanzschuss des Freiburger Mittelfeldspielers Cedrick Makiadi knapp über die Querlatte strich.

Sieben Minuten später fiel Gekas bei einem Kopfball das erste Mal auf.

Kurz darauf machte auch Cisse auf der Gegenseite erstmals auf sich aufmerksam.

Franz trifft nur die Latte

Der Senegalese konnte den Ball aus kurzer Distanz per Kopf aber nicht über die Linie bringen (66.).

Anschließend verfiel das Spiel über weite Strecken wieder in den alten Trott. Makiadi sorgte mit einem Kopfball noch einmal für ein wenig Aufregung (75.).

Der Frankfurter Maik Franz traf zudem die Latte (79.).

Beste Spieler auf Seiten der Freiburger waren Torhüter Baumann und Makiadi.

Bei den Frankfurtern überzeugten vor allem Schwegler und Innenverteidiger Marco Russ.

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