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Manuel Neuer debütierte 2006 für die Schalker in der Bundesliga. © getty

Schalkes Trainer will seinen Torhüter nicht frühzeitig hergeben und hofft sogar auf mehr. Neuer profitiert angeblich von einer Geheimklausel.

Gelsenkirchen - Felix Magath hat einen Verkauf des zuletzt überragenden Nationaltorhüters Manuel Neuer vor dessen Vertragsablauf 2012 ausgeschlossen.

"Bis 2012 bleibt er auf jeden Fall bei uns", sagte der Trainer und Manager von Schalke 04 im Interview mit der "Sport Bild".

Zuletzt hatte vor allem Bayern München um Neuer geworben, dann aber den jungen Thomas Kraft zur Nummer eins befördert.

Magath zeigte sich optimistisch, Neuer langfristig an die Königsblauen binden zu können.

"Wir sind im Gespräch. Wir werden im Frühjahr gemeinsam mit Manuel eine Entscheidung treffen. Die ersten Gespräche deuten darauf hin, dass wir eine Chance haben, mit Manuel Neuer zu verlängern."

Neuers Berater Thomas Kroth sagte am Mittwoch, es gebe "keinen neuen Stand. Fakt ist, dass Manuel Neuer einen Vertrag bis 2012 besitzt".

Geheimklausel in Neuers Vertrag?

Sollte Neuer tatsächlich bleiben, könnte das für den Verein nach Informationen der "Sport Bild" aber teuer werden.

Demnach soll der Vertrag des Keepers eine Klausel enthalten, wonach sich Schalke mit jedem schriftlichen Angebot eines Champions-League-Teilnehmers beschäftigen muss, das über 15 Millionen Euro liegt.

Lehne der Klub dieses Angebot ab, erhöhe sich Neuers Gehalt um 400.000 Euro.

"Ich sollte Schalke helfen - das habe ich geschafft!"

Der Verbleib Neuers ist derzeit aber nicht Magaths einziges Problem.

Der Trainer konterte die Kritik an seinem Verhalten aus der Fanszene mit einem Verweis auf seine Erfolge.

"Ich sollte Schalke helfen - das habe ich geschafft! Ich habe den Verein wiederbelebt", sagte er, "das hat viel Kraft gekostet. Aber ich werde noch mehr auf die Leute hier und auf die Fans zugehen."

Zudem kritisierte der ehemalige Nationalspieler die Vereinsführung. "Ein Problem ist, dass sich manche hinter mir verstecken. Das ist wahrscheinlich die Konsequenz daraus, dass ich die Verantwortung trage. Lieber sollten alle mit anpacken, um Schalke nach vorne zu bringen", sagte Magath.

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