Stuttgart und Mönchengladbach lassen jede Bundesligatauglichkeit vermissen. Die Borussia feuert Frontzeck. Wolfsburg steht am Abgrund.

Die großen Verlierer des 22. Spieltags sind der VfL Wolfsburg, Borussia Mönchengladbach und der VfB Stuttgart.

Dabei hatte es zumindest für Gladbach noch gut begonnen 343547(DIASHOW: Der 22. Spieltag).

Igor de Camargo brachte die "Fohlen" früh in Führung. Doch kurz darauf erwies er seiner Mannschaft den berühmten Bärendienst.

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Auch wenn der Platzverweis gegen den Belgier eigentlich eine falsche Entscheidung war, so verlor Gladbach in Unterzahl vollkommen den Faden und fügte sich beinahe ohne Gegenwehr in sein Schicksal.

Leidtragender der miserablen Leistung der Spieler wieder einmal der Trainer.

Am Sonntag trennte sich die Borussia von Michael Frontzeck.

Nach den beiden Niederlagen gegen die direkten Konkurrenten Stuttgart und St. Pauli habe der Verein die Situation neu überdenken müssen, ließ Sportdirektor Max Eberl verlauten.

Nach dem Spiel hatte sich Eberl noch klar zu Frontzeck bekannt, doch der Vorstand hatte offensichtlich eine andere Meinung.

Wer die Mannschaft vor dem Abstieg retten soll, ist nochunklar. Wie es aussieht, kann der Borussia aber nur noch ein Wunder helfen.

Auch in Stuttgart, wo sich die Verantwortlichen beim Thema Trainerentlassungen zuletzt keineswegs zimperlich zeigten, wächst der Druck auf den Trainer.

Für Bruno Labbadia, den dritten VfB-Coach in der laufenden Spielzeit, wird die Luft immer dünner. Hilflos sah Labbadia zu, wie seine Mannschaft gegen Nürnberg unterging. Statt 1:4 hätte es am Ende auch 1:6 oder 1:7 ausgehen können.

Der vom VfB an den FCN ausgeliehene Julian Schieber jubelte bei seinem Treffer zum 0:2 nicht. Aus Verbundenheit zu seinem Heimatverein. Man hätte es auch als Mitleid werten können.

Am kommenden Sonntag gastiert der VfB in Leverkusen. Dort wurde Labbadia 2009 vor die Tür gesetzt. 2010 entließ ihn der Hamburger SV drei Spieltage vor Saisonende.

Ein Schicksal, das ihn in diesem Jahr sogar noch früher ereilen könnte. Für die Verantwortlichen in Stuttgart wäre eine erneute Trainerentlassung jedoch das endgültige Eingeständnis der eigenen Zweitklassigkeit.

In Wolfsburg bleiben nach der Entlassung von Trainer Steve McClaren unter Pierre Littbarski die alten Probleme. 2009 Meister - 2011 Absteiger? Auch der VfL taumelt dem Abgrund entgegen.

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