SPORT1-Experte Udo Lattek glaubt, dass die VfB-Profis den Ernst der Lage nicht erkannt haben. Er kritisiert Littbarski.

Hallo Fußball-Freunde,

Der VfB Stuttgart hat im Abstiegskampf beim 1:4 gegen den 1. FC Nürnberg eine weitere bittere Niederlage kassiert.

Ich habe das Gefühl, dass die Schwaben ihren Unterbau etwas überschätzt haben. Sie haben früher ihre Spieler ersetzen können, aber in diesem Jahr hat das nicht funktioniert.

Ich habe immer gedacht, die Jugendarbeit beim VfB ist exzellent. Aber nachgekommen ist zuletzt gar nichts. Das haben die Stuttgarter nicht kapiert.

Ich glaube, die Mannschaft hat überhaupt keine Beziehung zueinander. Sie wissen gar nicht, worum es geht.

Es geht nicht nur gegen den Abstieg, sondern um den Klub an sich. Der VfB müsste bei dem Potenzial in der Lage sein, da unten herauszukommen.

Auch der VfL Wolfsburg hat wieder verloren. Was ich dem neuen Trainer Pierre Littbarski vorwerfe, ist das, was er von sich gegeben hat.

Das war nicht in Ordnung. Er kritisiert seinen Vorgänger Steve McClaren.

Man sollte es als Assistent besser lassen und den Kameraden, der vorher da war, in Ruhe lassen.

Das muss er dem Chef vorher sagen und sich nicht im achhinein überlegen.

Auch der Spitzenreiter Borussia Dortmund hat beim 1. FC Kaiserslautern Punkte liegen lassen. Der BVB hat etwas überheblich angefangen.

Ihnen fehlte das letzte bisschen im Schlussspurt und im Strafraum.

Ich gehe aber davon aus, dass sie jetzt wissen, was passiert und von Anfang versuchen, das Spiel zu gewinnen.

Bis nächste Woche!Euer Udo Lattek

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