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Der Lauterer Stiven Rivic (l.) lieferte sich mit Dennis Aogo ein packendes Duell © getty

Die Pfälzer müssen sich gegen den HSV mit einem Remis begnügen. Marcell Jansen trifft für die Hamburger.

Kaiserslautern - Der 1. FC Kaiserslautern kann seine Talfahrt Richtung Zweite Liga nicht entscheidend bremsen.

Der Aufsteiger kam am 24. Spieltag trotz einer Führung nicht über ein 1:1 (1:0) gegen den Hamburger SV hinaus und wartet damit weiter auf den ersten Sieg in der Rückrunde (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Das Remis versetzte gleichzeitig den Europapokal-Ambitionen der Hamburger einen kleinen Dämpfer 357096(DIASHOW: Der 24. Spieltag).

Der tschechische Neuzugang Adam Hlousek brachte den FCK mit seinem ersten Treffer in der Eliteklasse in Führung (18.). Nationalspieler Marcell Jansen erzielte den Ausgleich (54.).

Die 45.682 Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion sahen in den ersten Minuten eine Partie ohne nennenswerte Höhepunkte.

Rasen gleicht einem Acker

Beide Mannschaften hatten große Probleme mit dem ramponierten Rasen, der Kombinationsfußball so gut wie unmöglich machte.

Das Geschehen wurde von Kampf und langen Pässen bestimmt. Dabei erarbeiteten sich die Gastgeber, bei denen Kapitän Martin Amedick überraschend nur auf der Ersatzbank saß, aufgrund ihres großen Engagements ein Übergewicht.

Die "Roten Teufel", die ohne Ivo Ilicevic, Oliver Kirch, Chadli Amri, Erwin Hoffer und Jan Simunek auskommen mussten, wurden für ihren Einsatz mit der Führung belohnt.

Lakic vergibt Großchance

Kurz nach dem Treffer Hlouseks hätte der FCK den Vorsprung sogar noch ausbauen können.

Der kroatische Nationalstürmer Srdjan Lakic konnte eine gute Kopfball-Möglichkeit aber nicht verwerten (22.).

Die Hamburger, deren Idol Uwe Seeler sich im Vorfeld der Partie für eine rasche Entscheidung hinsichtlich der ungewissen Zukunft von Trainer Armin Veh ausgesprochen hatte, kamen in der 24. Minute zum ersten Mal gefährlich vor das FCK-Tor.

Der Peruaner Paulo Guerrero, der derzeit den niederländischen Stürmerstar Ruud van Nistelrooy aus der Stammelf verdrängt hat, scheiterte aber per Kopf an Lauterns Torwart Tobias Sippel.

HSV schlägt zurück

Im Anschluss entwickelte sich ein weitgehend offenes Spiel.

Die mannschaftlich geschlossen auftretenden Pfälzer gaben sich mit der knappen Führung nicht zufrieden, der HSV hingegen wollte den Ausgleich.

Die beste Chance der Hamburger vergab der Kroate Mladen Petric wenige Minuten vor der Pause aus kurzer Distanz (42.).

Nach dem Seitenwechsel wurden die Lauterer zunächst in die Defensive gedrängt. Der HSV nutzte die Passivität der Pfälzer, die in dieser Phase nur auf Konter lauerten, zum Ausgleich.

Nach tollem Zuspiel des brasilianischen Routiniers Ze Roberto erzielte Jansen sein erstes Saisontor.

Offener Schlagabtausch

Der FCK brauchte zehn Minuten, um den Ausgleich zu verdauen. Danach waren die Lauterer wieder das aktivere Team.

Brauchbare Chancen konnten sich aber beide Mannschaften in dieser Phase nicht erarbeiten. Das Geschehen spielte sich weitgehend im Mittelfeld ab.

Dabei standen erneut die Zweikämpfe im Vordergrund. Erst in der 72. Minute verbuchten die Pfälzer wieder eine Möglichkeit durch den Tschechen Jan Moravek.

Beste Spieler auf Seiten der Gastgeber waren Innenverteidiger Mathias Abel und Moravek. Bei den Hamburgern, für die kurz vor Schluss noch Mladen Petric den Pfosten traf, konnten vor allem Ze Roberto und der Niederländer Joris Mathijsen überzeugen.

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