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Kölns Lukas Podolski erzielte gegen Bayern sein zehntes Saisontor © getty

Podolski überwindet Freiburgs Torwart Baumann kurz vor Schluss mit einem herrlichen Lupfer. Zuvor lässt der FC beste Chancen aus.

Köln - Mit dem fünften Heimsieg in Folge hat der 1. FC Köln seinen Marsch aus dem Tabellenkeller der Bundesliga fortgesetzt.

Beim Wiedersehen von FC-Sportdirektor Volker Finke mit seinem alten Klub SC Freiburg feierte das letzte Aufgebot des FC dank des Tores von Nationalspieler Lukas Podolski (89.) einen 1:0 (0:0)-Sieg gegen das Überraschungsteam und gab den Jecken am Rhein für die anstehenden Karnevalstage einen weiteren Grund zu feiern. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Für "Prinz Poldi" war der herrliche Lupfer von der linken Seite das Saisontor Nummer zehn. 357096(DIASHOW: Der 24. Spieltag)

Freiburg musste im Kampf um das internationale Geschäft einen Rückschlag hinnehmen.

Unter Glücksbringer Finke sind die Kölner ungeschlagen, mit drei Siegen in vier Spielen.

Der neue Kölner Sportchef Finke hatte in 16 Jahren Tätigkeit Freiburg zu einem Namen auf Deutschlands Fußball-Landkarte gemacht und die Breisgauer auch in den UEFA-Cup geführt.

Novakovic lässt Großchancen aus

Trotz der Ausfälle von gleich neun Spielern aufgrund von Sperren oder Verletzungen zeigte der FC gegen das Überraschungsteam eine gute Vorstellung. Köln dominierte vor allem die erste Halbzeit eindeutig und hätte unbedingt führen müssen.

Allein dem zuletzt so treffsichere Milivoje Novakovic wollte in drei eigentlich hundertprozentigen Situationen nichts gelingen.

Nach einer Flanke des Brasilianers Andrezinho bugsierte der slowenische WM-Teilnehmer den Ball volley aus acht Metern über das Tor (13.).

Dann scheiterte er alleinstehend an Freiburgs Torwart Oliver Baumann (21.). Und als Novakovic Baumann schließlich wenig später ausspielte, setzte er den Ball aus fünf Metern an den Pfosten (27.).

Wenig Bälle für Cisse

Aus Freiburger Sicht war die erste Hälfte eher dürftig. Stürmerstar Papiss Cisse bekam wenig Bälle, und wenn er mal einen hatte, war Kevin Pezzoni zur Stelle. Der spielte in der Innenverteidigung einen sicheren Vertreter des verletzten Brasilianers Pedro Geromel.

Die erste Szene im zweiten Durchgang hatte vor 46.000 Zuschauern der Gast, als FC-Keeper Michael Rensing bei einer Flanke von Felix Bastians eingreifen musste (49.).

Doch die Antwort der "Geißböcke" ließ nicht lange auf sich warten, Podolski prüfte Baumann aus 16 Meter (50.). Wenig später drosch "Prinz Poldi" den Ball aus kurzer Distanz über das Tor.

Schiedsrichter gibt Tor nicht

Das Spiel hatte in der zweiten Hälfte wenig Höhepunkte, die waren aber hochkarätig. Novakovic setzte einen Kopfball knapp neben das Tor (78.), und Anton Putsila scheiterte an Torhüter Rensing (79.).

Glück hatte der FC allerdings eine Viertel Stunde vor Schluss, als Rensing einen Ball nicht festhalten konnte, Schiedsrichter Christian Dingert dem Treffer aber aufgrund eines vermeintlichen Foulspiels von Cisse an Rensing aber die Gültigkeit verweigerte.

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