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Der VfL Wolfsburg bleibt zu Hause auch gegen den VfB ungeschlagen © getty

Wolfsburg dreht gegen den VfB Stuttgart einen Rückstand und gewinnt sein fünftes Heimspiel in Folge. Die Stürmer überzeugen.

Wolfsburg - Torgarant Grafite hat dem VfL Wolfsburg fast im Alleingang den fünften Heimsieg in Folge beschert.

Die Saisontore zehn und elf des Brasilianers sowie zwei Treffer von Edin Dzeko wandelten einen 0:1-Rückstand der "Wölfe" gegen den VfB Stuttgart noch in einen 4:1 (0:1)-Sieg um, womit die Niedersachsen in neun Pflichtspielen im eigenen Stadion weiter ungeschlagen sind.

Dagegen wartet die Mannschaft von VfB-Trainer Armin Veh seit fünf Runden auf einen Sieg.

Grafite trifft doppelt

Vor 26.897 Zuschauern in der VW-Arena brachte Martin Lanig die Gäste mit seinem Tor in der 17. Minute zunächst in Führung. (Datencenter: Ergebnisse)

Grafite, der in den letzten sieben Bundesligaspielen insgesamt neunmal für Wolfsburg getroffen hatte, drehte die Partie mit seinen Treffern in der 51. und 75. Minute.

Dzeko stellte mit seinen Saisontoren vier und fünf (78./85.) den Endstand her. Derweil musste VfL-Trainer Felix Magath nach einer verbalen Auseinandersetzung mit Schiedsrichter Helmut Fleischer (Sigmertshausen) die zweite Halbzeit von der Tribüne aus verfolgen.

Lanig bringt VfB in Führung

Die Platzherren fanden zwar schneller ins Spiel, wurden aber nach einer ersten Drangphase nach gut einer Viertelstunde kalt erwischt.

Nach starker Vorarbeit von Nationalstürmer Mario Gomez ließ der mitgelaufene Lanig VfL-Keeper Diego Benaglio mit seinem Schuss aus 10 m keine Chance.

Allerdings zogen sich die Schwaben nach dem Führungstreffer wieder in die eigene Hälfte zurück und überließen dem Gegner weitgehend das Feld.

Dzeko gefährlich

Die Wolfsburger brachten es in der Folgezeit immer wieder zu guten Angriffen, blieben aber zunächst im Abschluss schwach.

So landeten zwei Kopfbälle von Edin Dzeko (35./36.) knapp neben dem Tor, während VfB-Schlussmann Jens Lehmann anschließend noch eine Torchance von Neu-Nationalspieler Marcel Schäfer zunichte machte (42.).

Nach dem Seitenwechsel wurde das Bemühen der Gastgeber dann belohnt. Nachdem Lehmann einen

Misimovic zieht ab

Schuss von Zvjezdan Misimovic noch abwehren konnte, war der Ex-Nationaltorhüter gegen den Nachschuss von Grafite machtlos.

Ähnlich erging es dem Keeper eine Viertelstunde vor Schluss nach einem weiteren Abpraller vor die Füße des Südamerikaners, ehe Dzeko vier Minuten später für die Entscheidung sorgte.

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