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Andrej Voronin (r.) spielt seit 2008 bei Hertha BSC Berlin © getty

Licht und Schatten: Nach einer guten ersten Hälfte bricht Berlin beim VfL Bochum ein und kommt mit einem blauen Auge davon.

Bochum - Hertha BSC Berlin bleibt in der Fußball-Bundesliga in der Erfolgsspur und hat sich nach dem dritten Sieg in Serie vorerst in der Spitzengruppe festgesetzt.

Der Hauptstadtklub gewann bei einem in der ersten Halbzeit erschreckend schwachen VfL Bochum 3:2 (3:0) und weist nach dem vierten Auswärtserfolg der Saison 27 Punkte auf.

Die Bochumer sind unterdessen seit zehn Begegnungen ohne Sieg und bleiben im Tabellenkeller.

Raffael (25.), Gojko Kacar (33.) und Cicero (39.) legten vor 18.248 Zuschauern mit ihren Toren bereits im ersten Durchgang den Grundstein zum verdienten Erfolg.

Schwere Platzverhältnisse

Der eingewechselte Stanislav Sestak (50.) und Marcien Mieciel (74.) verkürzten nur noch für den VfL.

Pünktlich mit Spielbeginn ging ein heftiger Schneeschauer nieder, der für schwierige Platzverhältnisse sorgte. Die Gäste fanden sich damit schneller zurecht und übernahmen nach einer Viertelstunde das Kommando.

Für die spielerisch abgeklärten Berliner verfehlte Pal Dardai mit einem Distanzschuss nur knapp das Ziel (23.), zwei Minuten später köpfte Raffael einen Querschläger in der VfL-Abwehr zur verdienten Führung ins Netz.

Pfeifkonzert zur Pause

Nach dem Rückstand agierte der VfL total verunsichert und leistete sich im Spielaufbau zahlreiche leichte Ballverluste.

Kacar nach einer Ecke und Cicero nach einer mustergültigen Flanke von Maximilian Nicu deckten bei ihren Toren die Schwächen des VfL gnadenlos auf, während Berlins Schlussmann Jaroslav Drobny bei seinem Ex-Klub in der ersten Halbzeit kaum geprüft wurde.

Die Zuschauer machten ihrem Unmut über die Vorstellung der Gastgeber in den ersten 45 Minuten lautstark Luft und verabschiedeten die Mannschaft von Trainer Marcel Koller mit einem gellenden Pfeifkonzert in die Halbzeitpause.

Bochum wacht auf

Nach dem Wechsel kam Bochum mit mehr Schwung aus der Kabine und durch den eingewechselten Sestak zum schnellen Anschlusstreffer.

Die Berliner verwalteten den Vorsprung danach nur noch und taten selber zu wenig für die Offensive. Das Bochumer Spiel wurde nun druckvoller, klare Torchancen sprangen dabei zunächst aber nicht heraus.

Beim VfL überzeugten lediglich Thomas Zdebel und Sestak, während sich bei den Gästen die Torschützen Raffael und Cicero sowie der laufstarke Andrej Woronin gute Noten verdienten.

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