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Erst seit kurzem im Amt: Gladbachs Lucien Favre (l.) und Wolfsburgs Pierre Littbarski (Mi.) © imago

Trotz kleiner Erfolgserlebniss sind der VfB, Werder und Wolfsburg lange nicht am Ziel. Auch Gladbach und St. Pauli zittern.

Berlin - Hoffnung haben sie geschöpft, gerettet sind sie noch lange nicht:

Nach guten Ansätzen am vergangenen Spieltag müssen die abgestürzten Ex-Meister VfB Stuttgart, Werder Bremen und VfL Wolfsburg am Wochenende unbedingt nachlegen, um im Überlebenskampf der Liga nicht zu scheitern.

"Wir brauchen viel Geduld", sagt Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia vor dem Heimspiel seiner Elf am Samstag (ab 15 Uhr im LIVETICKER) gegen die Pokal-Helden von Schalke 04. Labbadia hofft, dass die Gäste drei Tage nach dem 1:0-Coup von München müde sind und im Laufe des Spiels abbauen.

Die eigene Strategie ist klar. "Wir müssen einen hohen Aufwand betreiben und mit dem Biss aus dem Frankfurt-Spiel in die Partie gehen", sagt Labbadia.

VfB ohne drei Stammspieler

2:0 hatten die Schwaben bei Eintracht Frankfurt gewonnen und die Hessen dadurch gleich mit in die Gefahrenzone gezogen. Dennoch bleibt die Lage prekär. Mit 22 Punkten rangiert der VfB auf Rang 17, zwei Zähler fehlen zum Relegationsplatz.

Ausgerechnet in der schwierigen Phase sind der zuletzt starke Spielmacher Tamas Hajnal (Wadenzerrung) und Nationalstürmer Cacau (Adduktorenprobleme) angeschlagen.

Abwehrchef Matthieu Delpierre fehlt auf jeden Fall rotgesperrt. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Werder unter Riesendruck

Werder Bremen (25 Punkte) steht das Wasser nach sechs Spielen ohne Sieg bis zum Hals.

Dennoch schöpften die Nordlichter am letzten Spieltag beim 2:2 gegen Bayer Leverkusen nach einem 0: 2-Rückstand Mut.

Gegen den SC Freiburg soll am Sonntag (15.30 Uhr im LIVETICKER) endlich ein Sieg gelingen. "Wir brauchen das Erfolgserlebnis. Das ist für uns alle wichtig, denn es würde uns wichtiges Selbstvertrauen geben", sagt Philipp Bargfrede.

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Trinks wohl wieder in Startelf

Die Freiburger gehören eigentlich zu Bremens Lieblingsgegnern. Zuletzt gelangen im Breisgau zwei 6:0-Siege in Folge.

Doch solch ein Kantersieg dürfte dieses Mal nicht gelingen, zumal die Einsätze von Aaron Hunt (Muskelprobleme) und Dominik Schmidt (Sprunggelenk) fraglich sind.

Im Mittelfeld wird der erst 18 Jahre alte Youngster Florian Trinks wohl wieder den Vorzug vor Marko Marin erhalten.

"Wölfe" mit Selbstvertrauen

Der VfL Wolfsburg (26) strahlt derweil neues Selbstvertrauen aus.

Durch das 2:1 gegen Tabellenschlusslicht Borussia Mönchengladbach haben die "Wölfe" zumindest wieder Sichtkontakt zum Mittelfeld und rechnen sich in Leverkusen am Samstag (ab 180 Uhr im LIVETICKER) sogar Siegchanchen aus.

"Wir fahren dorthin, um drei Punkte zu holen", sagte Trainer Pierre Littbarski selbstbewusst.

Neuen Schwung erwartet "Litti" von Patrick Helmes. Der Ex-Leverkusener hat seine Oberschenkelverletzung auskuriert.

St. Pauli wird mutiger

Der FC St. Pauli (28) wiederum hat die unglückliche 0:1-Niederlage gegen Hannover durch das Tor in der 88. Minute nur schwer verdaut.

In der laufenden Spielzeit musste der Aufsteiger schon fünf entscheidende Tore in der Schlussphase hinnehmen. "Wir machen das ja nicht extra", sagt Stürmer Marius Ebbers.

Trainer Holger Stanislawski forderte vor dem Spiel am Samstag beim 1. FC Nürnberg (ab 15 Uhr im LIVETICKER) ein Umdenken: "Wir müssen endlich mutiger agieren und unsere Stärken in den Vordergund stellen."

Favre erwägt Umstellungen

In Mönchengladbach kündigte Trainer Lucien Favre nach der desolaten Leistung gegen Wolfsburg Konsequenzen an.

"Es ist möglich, dass es ein paar Wechsel gibt", sagt der Schweizer vor dem Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim am Samstag (ab 15 Uhr im LIVETICKER).

Tony Jantschke könnte in die Verteidigung rücken, auch Thorben Marx und Michael Fink drängen in die Stammelf.

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