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Frankfurts Theofanis Gekas (r.) kommt gegen Lauterns Mathias Abel zu spät © getty

Die Eintracht bleibt in der Rückrunde weiterhin ohne Tor. In einer schwachen Partie vergibt Lakic für den FCK eine Großchance.

Frankfurt - "Torlos" Eintracht Frankfurt hat den ersehnten Befreiungsschlag erneut verpasst und bleibt das schlechteste Team der Rückrunde.

Die Abstiegsangst der Hessen wird nach einem 0:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern und nun 723 Minuten ohne Treffer immer größer. Auch für Trainer Michael Skibbe wird es immer enger.

Die in diesem Jahr noch sieglose Eintracht konnte ihre schwarze Serie auch im Südwestderby nicht beenden und hat aus den acht Spielen seit der Winterpause nur zwei Punkte geholt. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Auch der FCK muss nach dem Unentschieden im Duell der beiden schlechtesten Rückrundenmannschaften auf den ersten Sieg in diesem Jahr warten und schwebt in akuter Abstiegsgefahr.

"Zu viel Neutralität auf dem Platz"

"Wir haben es in der ersten Halbzeit nicht geschafft, die Dinge umzusetzen, die wir uns vorgenommen hatten. Wir wollten viel offensiver und aggressiver spielen", erklärte Skibbe nach der Partie.

Und weiter: "Es war zu viel Neutralität auf dem Platz. In der kommenden Woche müssen wir alles aufarbeiten. Dann wollen wir den Bock im Spiel bei Schalke umstoßen."

FCK-Coach Marco Kurz trauerte nicht nur eine Großchance von Srdjan Lakic in der Schlussphase hinterher: "Es war kein einfaches Spiel. Wir haben defensiv eine sehr gute Leistung abgeliefert. Wir hatten die klareren Möglichkeiten, um als Sieger vom Platz zu gehen."

Moravek vergibt erste Chance

Die Partie wurde mit 15 minütiger Verspätung angepfiffen, da es Verzögerungen auf den Anreisewegen der FCK-Fans gab. Randalierer unter den Lauterer Anhängern hatten offenbar an einem Bahnhof die Notbremse eines Zuges gezogen, woraufhin die Polizei den Bahnhof absperrte.

Auf dem Platz war die Verunsicherung der Eintracht von Beginn an anzumerken. 360390(DIASHOW: Der 25. Spieltag)

Die Gastgeber waren ideenlos und fanden kein Rezept gegen die Defensive der Pfälzer, die sich ihrerseits nicht versteckten.

Nach sieben Minuten vergab Jan Moravek nach einer Flanke die erste gute Chance. Auch Lakic vergab kurze Zeit später aus aussichtsreicher Position.

Ochs wieder in der Startelf

Im Vergleich zur 0:2-Niederlagen gegen den VfB Stuttgart hatte Skibbe seine Mannschaft auf einer Position verändert.

Kapitän Patrick Ochs kehrte nach seinem Margen-Darm-Virus in die Startelf zurück.

Die Frankfurter hatten auf die Pleitenserie der vergangen Wochen reagiert und Mitte der Woche ein zweitägiges Trainingslager im Westerwald bezogen.

Aber die erhoffte Initialzündung blieb aus.

Frankfurt enttäuscht

Der FCK hatte im ersten Abschnitt die klareren Aktionen; die Frankfurter mühten sich, stolperten aber von einer Verlegenheit in die nächste.

Bezeichnend war ein Verzweiflungsschuss von Georgios Tzavellas, die beste Eintracht-Chance in der ersten Hälfte (30.).

Nach dem Wechsel forcierten die Hessen den Druck, blieben aber meist harmlos.

Altintop bringt Schwung

Von einem geordneten Angriffsspiel war nichts zu sehen.

Der eingewechselte Halil Altintop hatte zumindest ein paar gute Aktionen und leitete auch die beste Gelegenheit ein.

Doch nach einer Flanke von Ochs strich der Drehschuss von Alexander Meier (63.) nur knapp über das FCK-Tor.

Lakic vergibt die Großchance

Kurz vor Schluss konterte der FCK die Eintracht aus, Lakic traf nach Pass von Adam Hlousek aus zehn Metern das leere Tor jedoch nicht.

Auf der Gegenseite hätte Schiedsrichter Michael Weiner nach einem Foul am eingewechselten Ioannis Amanatidis auch auf einen Strafstoß entscheiden können.

Bei den Hausherren konnten Maik Franz und Marco Russ überzeugen.

Hlousek sowie Rodnei waren bei Kaiserslautern die auffälligsten Akteure.

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