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Der VfL Wolfsburg ist an einer Verpflichtung des japanischen Stürmers Okubo (r.) interessiert © getty

Der VfL hat Interesse an einem Nationalstürmer. Cottbus fehlen zwei wichtige Spieler beim Gastspiel in München.

Wolfsburg - Der VfL Wolfsburg ist offenbar an einer Verpflichtung des japanischen Nationalspielers Yoshito Okubo vom J-League-Klub Vissel Kobe interessiert.

Der Verein des 26 Jahre alten Stürmers gab am Donnerstag bekannt, eine offizielle Anfrage aus Wolfsburg erhalten zu haben. Dagegen wollten die Niedersachsen das Interesse zunächst nicht bestätigen.

Kobes Sportdirektor Masahiro Wada erklärte, es habe bereits ein Treffen mit VfL-Vertretern gegeben. Allerdings hat Okubo bei seinem derzeitigen Arbeitgeber noch einen Vertrag bis 2011.

Der Angreifer bestritt bislang 32 Länderspiele und erzielte dabei fünf Tore. In 146 J-League-Spielen traf er 64-mal. Zwischen 2004 und 2006 bestritt er zudem 39 Partien für Real Mallorca in der spanischen Primera Division. Wolfsburg hat in Mittelfeldspieler Makoto Hasebe bereits einen Japaner unter Vertrag.

Sport1.de hat weitere Splitter aus der Bundesliga zusammengestellt.

Cottbus ohne Angelow und Cvitanovic gegen Bayern

Energie Cottbus reist ohne zwei Stammspieler zum Auswärtsspiel bei Meister Bayern München am Samstag.(Alle Ergebnisse)

Der bulgarische Nationalspieler Stanislaw Angelow befindet sich wegen Trainingsrückstand nach seiner verschleppten Nasennebenhöhlen-Entzündung ebenso nicht im Kader wie Mario Cvitanovic. Der Innenverteidiger fehlt wegen einer Fußverletzung.

Dennoch will sich das Tabellenschlusslicht beim hohen Favoriten nicht kampflos geschlagen geben. "Wir fahren nicht mit der weißen Fahne nach München. Wir brauchen Mut, dann ist alles möglich", sagte Trainer Bojan Prasnikar.

Der 1:0-Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen den Karlsruher SC hat den Lausitzern offensichtlich neues Selbstvertrauen gegeben.

"Der ganz große Druck ist weg. Jetzt ist auch wieder mehr Lust am Fußball da", meinte Prasnikar, der wohl auf die gleiche Startelf wie beim Sieg über den KSC setzt.

Damit dürfte Siegtorschütze Branko Jelic wieder nur die Jokerrolle bleiben.

Der Stürmer hatte in der vergangenen Saison beim überraschenden 2:0-Heimerfolg gegen Bayern beide Treffer erzielt.

Hinrunde für Hamburger de Jong wohl beendet

Für Mittelfeldspieler Nigel de Jong vom Hamburger SV ist die Hinrunde der Bundesliga wohl vorzeitig beendet.

Nach dem sich der 23-Jährige im WM-Qualifikationsspiel der niederländischen Nationalmannschaft am 11. Oktober gegen Island einen Innenbandriss im Knie zugezogen hatte, trat die Verletzung nun erneut auf und setzt de Jong weiter außer Gefecht.

"Ich denke, dass ich erst nach der Winterpause wieder voll einsteigen kann. Es ist wichtig, dass ich das Knie nun ganz langsam wieder aufbaue", sagte der Mittelfeldspieler.

Mönchengladbach wieder in Israel

Borussia Mönchengladbach wird nach dem vorgezogenen Ende der Hinserie der Bundesliga nach Israel fliegen, um dort ein Freundschaftsspiel gegen den Lothar-Matthäus-Klub Maccabi Netanya auszutragen.

Eingefädelt hat dieses Freundschaftsspiel Borussia-Mitglied Theo Zwanziger. Der DFB-Präsident will damit honorieren, dass Borussia die erste deutsche Profi-Mannschaft war, die in Israel gespielt hat (Ende Februar 1970, 6:0 gegen Israels Nationalmannschaft).

Hannover von Personalsorgen geplagt

Hannover 96 wird vor dem Punktspiel am Samstag bei Eintracht Frankfurt von Personalsorgen geplagt.(Alle Bundesliga News)

Neben den Langzeitverletzten sowie dem rotgesperrten Jiri Stajner werden 96-Trainer Dieter Hecking wohl auch Jan Schlaudraff (Leistenprobleme) und Mikael Forssell (Schulterbeschwerden) fehlen.

Torhüter Florian Fromlowitz wird nach überstandener Wadenverletzung hingegen voraussichtlich auflaufen können.

Einsatz von Streit und Asamoah unsicher

Schalke 04 muss am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach möglicherweise auf Albert Streit und Gerald Asamoah verzichten.

Streit konnte aufgrund von Knieproblemen am Donnerstag nicht trainieren, Asamoah wird von einer Grippe geplagt. Ersetzen muss Schalkes Trainer Fred Rutten gegen die Borussia ohnehin den Brasilianer Rafinha wegen einer Gelbsperre (Spielerporträt).

Streit um 50+1-Regel

Im Streit um die Beibehaltung der 50+1-Regel hat Klubchef Martin Kind vom Hannover 96 die Kritik von Ligaverbandspräsident Reinhard Rauball gekontert.

"Ich glaube, man kann jetzt nicht mit hehren Begriffen Rechtsfragen oder strategische Fragen beantworten. Dann gehen scheinbar die Argumente aus, wenn man das mit der Solidarität begründet", sagte der 96-Boss der Neuen Presse Hannover.

Kind hatte die DFL bereits in der Vergangenheit gedrängt, die 50+1-Regel fallen zu lassen.

Laut dieses Statuts muss ein Klub bei einem Einstieg eines potenziellen Investors die Anteilsmehrheit und die Entscheidungshoheit über die Vereinsgeschicke behalten. Kind, der dieses Modell als unattraktiv für Geldgeber einschätzt, kündigte bereits an, die Regel notfalls auch juristisch prüfen zu lassen.

Rauball hatte Hannovers Vereinschef deshalb zuletzt mangelnde Solidarität vorgeworfen und ihm geraten, über die Frage der Treuepflicht nachzudenken. Auf der Liga-Mitgliederversammlung am Freitag in Frankfurt will Kind ein Konsensmodell vorstellen, das zur Diskussion freigegeben werden soll.

Eine Abstimmung oder Entscheidung erfolgt jedoch nicht.

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