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Max Eberl will Christoph Kramer bei Mönchengladbach halten
Max Eberl übt das Amt des Sportdirektors bei Gladbach seit 2008 aus © getty

Max Eberl spricht im SPORT1-Doppelpass über Gladbachs Chancen auf den Klassenerhalt und den "verdienten Punkt" in Bremen.

München - Das 1:1 bei Werder Bremen war für Borussia Mönchengladbach ein gewonnener Punkt.

Denn durch den späten Ausgleich von Innenverteidiger Dante bleibt die "Fohlen"-Elf in Schlagdistanz zu den Nicht-Abstiegsplätzen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Der Abstand zum Relegationsplatz, den augenblicklich der VfL Wolfsburg belegt, beträgt gerade mal drei Punkte.

Sportdirektor Max Eberl sprach am Sonntag im SPORT1-Doppelpass über die Chancen auf den Klassenerhalt, das "verdiente Unentschieden" in Bremen und die Nachhaltigkeit beim Vertrag von Lucien Favre 363670(DIASHOW: Der 26. Spieltag).

SPORT1 hat die besten Aussagen von Eberl aus dem Doppelpass zusammengefasst:

Max Eberl über...

die Chance, den Klassenerhalt zu realisieren: "Ich habe eine gute Schlagzeile im 'Kicker' gelesen: Es ist kein Sprint, sondern ein Langstreckenlauf, den wir vor der Brust haben. Wir müssen die Nerven behalten und dann haben wir eine gute Chance, drinnen zu bleiben."

zum 1:1 gegen Werder Bremen: "Aus meiner Brille ist es auf jeden Fall ein verdientes Unentschieden. Das Tor fällt natürlich sehr, sehr spät in der 90. Minute - aber ich denke, auf Grund der zweiten Halbzeit, auch nicht ganz so unverdient, wie es teilweise dargestellt wird. Für uns ist es wichtig, dass wir in den Punkten geblieben sind und das wir uns die Chance erhalten, bis zum Ende im Abstiegskampf eine Rolle spielen können."

zur aktuellen Situation bei M?gladbach: "Wir sind mit Beginn der Rückrunde von vielen als Absteiger Nummer eins gehandelt worden. Wir sind auch Letzter ? ohne Frage. Aber ich denke, dass wir uns peu a peu in der Rückrunde heran gearbeitet haben und wir wollen bis zum Schluss dran bleiben, um vielleicht am letzten Spieltag den Schlag zu machen und über dem Strich zu stehen."

zum Vorwurf, Ex-Trainer Michael Frontzeck aus persönlichen Gründen zu spät entlassen zu haben: "Im Fußball geht es nicht um Freundschaften und Klüngeleien, sondern um Erfolg. Und Erfolg ist am besten in Gemeinschaft zu gewährleisten. Aber es muss auch eine Entscheidung gefällt werden, wenn es eben nicht geht. Dass, was da hintenrum gelaufen ist, was eine Zeitung bei uns im Rheinland protegiert, mit Frauen und Klüngelei - da nimmt es ein Niveau an, da sollten wir alle mal über Fußball diskutieren."

die lange Vertragsdauer mit Lucien Favre: "Mit dieser Entscheidung sollte im Grunde ein Stück Nachhaltigkeit ins Auge gefasst werden. Wir wollten nicht diese Hire-and-Fire-Mentalität. Wir möchten wissen, was unsere Planung ist und wie es weiter gehen soll."

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