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Didier Ya Konan erzielte gegen Hoffenheim bereits seinen 12. Saisontreffer © getty

Der Ivorer ist beim Sieg gegen Hoffenheim an beiden Toren beteiligt. Für die Gäste setzt es eine erneute Auswärtspleite.

Hannover - Dank eines starken Comebacks von Didier Ya Konan hat sich Hannover 96 für den 0:4-Ausrutscher am vergangenen Wochenende beim 1. FC Köln rehabilitiert und seine Ambitionen auf den Einzug in die Champions League unterstrichen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Der in den vergangenen drei Wochen verletzte Publikumsliebling erzielte beim 2:0 (1:0) gegen 1899 Hoffenheim den Führungstreffer (38.) und leitete auch das zweite Tor durch Mohammed Abdellaoue (53. ) maßgeblich mit ein.

Durch den vierten Heimsieg in Folge festigten die Niedersachsen den dritten Tabellenplatz. 367308(DIASHOW: Der 27. Spieltag)

Dank Ya Konan: Hannover weiter auf Champions-League-Kurs

Vereinsrekord für 96

Mit nun 50 Punkten auf dem Konto hat Hannover zudem das bisher formulierte Saisonziel bereits sieben Runden vor Schluss erreicht und einen Vereinsrekord aufgestellt.

Hoffenheim konnte den Schwung vom 1:0-Sieg in der Vorwoche gegen Spitzenreiter Borussia Dortmund hingegen nicht mitnehmen und dümpelt nach der dritten Auswärtsniederlage nacheinander weiter im Niemandsland des Klassements.

Hoffenheim beginnt stark

Vor 47.200 Zuschauern in der AWD-Arena neutralisierten sich beide Mannschaften im ersten Durchgang über weite Strecken.

Die Platzherren hatten gegen die gut gestaffelten Kraichgauer große Mühe, ihr temporeiches Angriffsspiel umzusetzen.

Ohne den angeschlagenen Offensivallrounder Jan Schlaudraff (Magenprobleme) häuften sich immer wieder Ungenauigkeiten im Passspiel und Unkonzentriertheiten im Aufbau.

So kam der Ball zunächst fast ausschließlich bei Fernschüssen und Standardsituationen in Richtung des Gäste-Tores.

Ya Konan eiskalt

Sieben Minuten vor der Pause schlugen die Niedersachsen dann aber eiskalt zu.

Über Konstantin Rausch und Manuel Schmiedebach kam der Ball zu Ya Konan und der Ivorer traf aus spitzem Winkel ins kurze Eck.

Für den von einer Knieblessur genesenen Angreifer war es bereits der zwölfte Saisontreffer.

Den Gästen fehlt Durchschlagskraft

Dabei hatten die Hoffenheimer im ersten Durchgang zumindest in der Defensive gut dagegengehalten.

Im Spiel nach vorn fehlte es den Gästen jedoch an der nötigen Durchschlagskraft.

Große Gefahr für Hannovers Hintermannschaft, aus der Christian Schulz und Karim Haggui offenbar kurz vor der Verlängerung ihrer zum Saisonende auslaufenden Verträge stehen, entstand aus den 1899-Attacken kaum einmal.

Einem Treffer am nächsten kam noch Ryan Babel, der mit einem Distanzschuss keinen Erfolg hatte (27.). Ansonsten blieb 96-Keeper Florian Fromlowitz, der den verletzten Ron-Robert Zieler vertrat, weitestgehend ungeprüft.

Abdellaoue legt nach

Schon kurz nach dem Seitenwechsel hätte Ya Konan für Hannover weiter erhöhen können.

Der Afrikaner traf jedoch nur das Lattenkreuz des Hoffenheimer Tores (48.). Fünf Minuten später zeigte sich Abdellaoue zielsicherer. Ya Konan setzte Lars Stindel auf dem rechten Flügel in Szene, der Mittelfelspieler flankte in die Mitte und Abdellaoue erzielte seinen achten Treffer in dieser Spielzeit.

Hoffenheim fand im Anschluss keine Antwort mehr. Ein Fernschuss von David Alaba stellte Fromlowitz vor keine Probleme (64.).

Standing Ovations für Ya Konan

Bei den Platzherren ragten die Torschützen Ya Konan, der bei seiner Auswechslung in der 80. Minute mit Standing Ovations verabschiedet wurde, und Abdellaoue heraus.

Im 1899-Trikot waren Sebastian Rudy und Alaba noch die Besten.

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