Noch drei Spieltage sind es bis zum Ende der Hinrunde. Der Kampf um die Herbstmeisterschaft geht in die entscheidende Phase.

Das Hauen und Stechen geht los. Drei Spieltage sind es noch bis zum Ende der Hinrunde in der Bundesliga. Die Teams an der Spitze der Tabelle bringen sich für den Endspurt in Position.

Tabellenführer 1899 Hoffenheim hat drei Punkte Vorsprung auf Leverkusen und Bayern. Die Münchner haben das um drei Tore schlechtere Torverhältnis gegenüber Bayer.

Das Ziel des Trios ist klar: die Herbstmeisterschaft gewinnen und mit einem psychologischen Vorteil in die Rückrunde gehen.

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"Wochen der Wahrheit" nennt FCB-Manager Uli Hoeneß die nächsten Tage mit den Auftritten in Leverkusen und gegen Hoffenheim. Seine Prognose: "Der Endspurt wird noch spannend."

Und da es auf jedes Detail ankommt, greift Hoeneß in die Psychokiste. Er schätze Hoffenheim "ganz klar als den stärkeren Konkurrenten" ein als die Werkself.

Provokationen dieser Art verfehlten ihre Wirkung bei den Leverkusenern in den vergangenen Jahren selten. Mit Genugtuung registrierte Hoeneß desöfteren, dass die Bayer-Elf gegen den Rekordmeister mit "vollen Hosen" spielte.

So etwa in der letzten Rückrunde, als sich die Werkself nach dem 1:2 in München erst aus dem Titelrennen und danach Schritt für Schritt aus dem UEFA-Cup verabschiedete.

Nun sind die Schützlinge von Bruno Labbadia gefordert, die passende Antwort auf den geworfenen Fehdehandschuh aus Bayern zu geben. In Bielefeld wirkten sie wie das Kaninchen vor der Schlange. Und das nach 16 Punkten aus sechs Spielen - Selbstbewusstsein sieht anders aus.

Passend dazu patzte Nationalkeeper Rene Adler bei beiden Gegentreffern. "Wir haben die Handbremse zu spät gelöst", begründete Labbadia die Niederlage lapidar.

Während Hoeneß Reizpunkte bei Bayer setzt, überschüttet er Hoffenheim mit Lob. Reine Taktik, um dem nächsten Heimgegner Honig ums Maul zu schmieren?

Nach dem Ausrutscher bei Hertha BSC ist der Aufsteiger mit zwei Siegen in Serie erst einmal wieder in der Erfolgsspur. Und anders als in den Wochen zuvor scheut sich auch Ralf Rangnick nun nicht mehr, von der Schale mit 1899 zu träumen. "Wenn wir Meister werden, wehren wir uns nicht dagegen", sagt er.

Schließlich hat er mit Stürmer Vedad Ibisevic einen Stürmer, der sich auf den Spuren von Gerd Müller bewegt.

Nun müssen die Hoffenheimer zeigen, ob sie - anders als die Leverkusener - beim nächsten Gegner Bielefeld keine Nerven zeigen.

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