Udo Lattek sieht den Unparteiischen beim Mainzer Ausgleich in Dortmund in der Pflicht. Jürgen Klopp nimmt er in Schutz.

Hallo Fußball-Freunde,

der Aufreger des Spieltags war sicherlich der späte Ausgleichstreffer der Mainzer in Dortmund.

Der Schiedsrichter hatte nach dem Unterleibstreffer gegen Subotic lange genug die Möglichkeit einzugreifen. Und ich sage: Man muss in dieser Situation abpfeifen.

Den Mainzern kann man dagegen keine Vorwürfe machen.

Wenn ich der Spieler gewesen wäre, hätte ich auch geflankt und den Ball nicht ins Aus gehauen. Sonst wäre ich nachher von den Mitspielern ermordet worden.

Ich habe aber auch Verständnis für den Ärger von Jürgen Klopp. Er ist als Trainer sehr impulsiv.

Wenn er dann nach so einer Situation etwas überreagiert, muss man das verzeihen können. Auch ein Trainer hat Gefühle, die kann man nicht einfach wegdrücken.

Womit ich beim Thema der Woche wäre: Dem fliegenden Wechsel von Felix Magath von Schalke zurück nach Wolfsburg.

Dadurch kam es zur Einigung der beiden Streitparteien und die schweren Vorwürfe, die Clemens Tönnies gegen Magath zuvor erhoben hat, wurden schnell wieder unter den Teppich gekehrt.

Aber so wie ich Schalke kenne, wird das alles irgendwann herauskommen. Bei Schalke bleibt nichts geheim.

Und was die Vorwürfe gegen Magaths Umgangsformen in Gelsenkirchen betrifft: Jeder Trainer sollte versuchen mit den Leuten gut auszukommen, die drumherum arbeiten.

Andernfalls muss man die Leute rausschmeißen, sonst gibt es immer wieder Ärger.

Man hat als Trainer keine Freunde. Man ist immer ganz alleine, wenn man verloren hat sowieso. Als Trainer ist man eine ganz arme Sau.

Bis nächste Woche!Euer Udo Lattek

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