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Jungstar Mario Götze bereitete in dieser Spielzeit bereits 13 Treffer vor © imago

Mario Götze spricht über den umstrittenen Treffer der Mainzer, seine Ziele beim Nationalteam und Titelträume in Dortmund.

Von Christian Arias Losada

Dortmund - Für Mario Götze war es ein perfekter Arbeitstag - bis zur 89. Minute.

Dank einer Torvorlage des 18-Jährigen war Borussia Dortmund im Heimspiel gegen Mainz 05 auf dem besten Weg, seinen Vorsprung von neun Punkten zu verteidigen.

Doch mit dem umstrittenen Last-Minute-Tor von Petar Sliaskovic machten die Gäste dem Spitzenreiter noch einen Strich durch die Rechnung.

Der Vorsprung auf Bayer Leverkusen schrumpfte nach dem 2:0-Erfolg der Werkself über Schalke 04 auf sieben Punkte zusammen.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle) .

Experten in ganz Deutschland fragen sich nun, ob beim designierten Meister nun das große Zittern anfängt.

BVB-Trainer Jürgen Klopp ist sich sicher. "Wir werden kein Nervenflattern kriegen! Wer das nach einem Unentschieden gegen starke Mainzer behauptet, den kann ich nicht ernst nehmen", erklärte er in der "Bild".

Götze spricht im SPORT1-Interview über seine Sicht der Dinge, den umstrittenen Treffer der Mainzer und die kommenden Auftritte im Nationalteam

SPORT1: Herr Götze, wie haben Sie das 1:1 gegen Mainz gesehen?

Mario Götze: Natürlich war es unglücklich für uns, dass wir ein Tor in der 88. gekriegt haben. Ich denke, wir hätten uns auch ein bisschen cleverer anstellen und unsere Torchancen nutzen müssen. Im Endeffekt ist es bitter für uns.

SPORT1: Was sagen Sie zu der Szene, die zum 1:1 geführt hat bezüglich Fairplay?

Götze: Ich glaube, es wäre besser gewesen, wenn die Spieler von Mainz den Ball ins Aus gespielt hätten. Ich denke, wir hätten das gemacht.

SPORT1: Jetzt steht die Länderspielpause vor der Tür - Sie sind auch dabei. Sind Sie jetzt eher froh darüber, dass Sie vom Bundesliga-Alltag mal eine kurze Pause haben?

[kaltura id="0_i5whkpg2" class="full_size" title="Risse Ich habe ihn nicht gesehen "]

Götze: Froh bin ich nicht unbedingt, aber ich freue mich natürlich auf die Nationalmannschaft. Wir haben da zwei Spiele und wenn ich wieder zurück komme, steht Hannover vor der Tür. Ich denke, da werden wir wieder unser bestes geben.

SPORT1: Haben Sie persönliche Ziele für die Zeit mit dem Nationalteam?

Götze: Eigentlich nicht, ich freue mich darauf. Ich werde im Training Gas geben und dann entscheidet der Trainer, ob er mich spielen lässt. Ich kann mich natürlich nur über die Leistung im Training beweisen. Das werde ich versuchen.

SPORT1: Sie sind ein Techniker, dribbeln gerne mit dem Ball. Haben Sie ein Vorbild?

Götze: Klar, es gibt viele Vorbilder. Lionel Messi, Cristiano Ronaldo, Andres Iniesta, Xavi. Das sind alles Weltklasse-Spieler und die bewundere ich sehr. Vor allem, weil die auch in den entscheidenden Momenten da sind und für die Mannschaft sehr, sehr wichtig sind.

SPORT1: Wir haben hier im Presseraum Türschilder mit der Aufschrift "Wir träumen vom Meistertitel" gesehen. Beschäftigt Sie das Thema?

Götze: Natürlich, aber es ist ja noch nichts gegessen. Wir haben jetzt Unentschieden gespielt und wir haben noch sieben Spiele. Ich denke, dass wir die erst mal bestreiten müssen und am 34. Spieltag entscheidet sich dann, wer Meister wird.

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