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Guido Buchwald war bis November 2007 Trainer bei Alemannia Aachen © getty

Im zweiten Teil des Interviews mit Sport1.de spricht der Ex-Stuttgarter Karlheinz Förster über mögliche neue Trainer.

Von Michael Schulz

München - Alles andere als ein leichtes Startprogramm steht Veh-Nachfolger und Teamchef Markus Babbel und seinem Co-Trainer Rainer Widmayer bevor. In der Bundesliga warten Schalke 04, Energie Cottbus und Bayern München.

Im UEFA-Cup heißen die Gegner Sampdoria Genua und Standard Lüttich.

Das weiß auch Karlheinz Förster. Im zweiten Teil des Sport1.de-Interview begründet der ehemalige Stuttgarter Manndecker, warum die Mannschaft dennoch am Saisonende wieder im internationalen Geschäft mitmischen kann.

Sport1.de: Jedoch erwartet das neue Duo bis zur Winterpause mit Sampdoria Genua, Schalke 04, Bayern München oder Standard Lüttich nicht gerade Aufbaugegner?

Förster: Das wird richtig schwer, aber die Mannschaft ist besser als der aktuelle Platz zehn. Dieser Kader ist fähig, in den UEFA-Cup zu kommen. Das ist nicht unmöglich. Es müssen nur die Kräfte gebündelt und Eigenverantwortung übernommen werden. Ein Quäntchen Glück gehört jedoch auch dazu.

Sport1.de: Stuttgart muss also keine neuen Saisonziele ausgeben?

Förster: Absolut nicht! Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft und das internationale Geschäft ist dank der Drei-Punkte-Regelung weiterhin möglich. 2007 hat Stuttgart mit einer guten Rückrunde noch die Meisterschaft geholt.

Sport1.de: Mit 19 Toren hat der VfB die siebtschlechteste Offensive. Ist hier der erste Ansatzpunkt?

Förster: Richtig, denn Mario Gomez hat zwar wichtige Tore erzielt, war aber vorne quasi Alleinunterhalter. Das hat irgendwo seinen Ursprung. Niemand in der Mannschaft hat Feuer gezeigt, um Spiele zu drehen und zu gewinnen.

Sport1.de: Krassimir Balakov, Thomas Doll oder Mirko Slomka werden als neue Trainer gehandelt. Was sagen Sie zu diesen Kandidaten?

Förster: Babbel ist erst einmal eine Übergangslösung und ein Neuling. Es ist legitim, dass der VfB den Markt sondiert und Gespräche führt.(Sport1.de-Einwurf).

Sport1.de: Und wer ist Ihr Wunschtrainer?

Förster: Dazu müsste ich mit den einzelnen Kandidaten sprechen, um zu wissen, wie Ihre Philosophie, die Einstellung zu jungen Spielern oder der Umgang mit der Mannschaft ist. Beim VfB ist es aber wichtig, dass man Offensivfußball spielt und nicht immer die Null hinten steht.

Sport1.de: Wäre Guido Buchwald, der zweimal mit Stuttgart Deutscher Meister wurde, ein Mann ihrer Wahl?

Förster: Ich kenne ihn gut. Buchwald ist ein VfB-ler, hat Trainererfahrung und ist einer der Kandidaten, die ich mir vorstellen könnte. Aber ich möchte mich nicht an den Spekulationen beteiligen.

Sport1.de: Was würden Sie Stuttgart bis zur Winterpause wünschen (Spielplan)?

Förster: (lacht) Am besten fünf Siege und am Saisonende ein fünfter Platz.

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