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Hajnal (l.) brachte mit seinem zweiten Saisontor für Stuttgart den VfB in Führung © getty

Dank ihres glänzenden Schlussmanns entführen die Stuttgarter einen Punkt aus Bremen. Beide Teams spielen weiter gegen den Abstieg.

Bremen - Zwei Tore, aber kein Sieger: Nach dem 1:1 (1:1) stecken Werder Bremen und der VfB Stuttgart weiterhin mitten im Abstiegskampf und müssen nach wie vor um den

Klassenerhalt bangen. 373533(DIASHOW: Der 28. Spieltag)

Immerhin: beide Teams blieben zum fünften Mal hintereinander ungeschlagen. Mit einem Abstaubertor in der 13. Minute brachte Tamas Hajnal die Schwaben in Führung, vorausgegangen war ein Kopfball von Pawel Pogrebnjak, den Werder-Torhüter Tim Wiese noch parierte.

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Ausgleich durch Frings

Für den verdienten Ausgleich sorgte Bremens Mannschaftskapitän Torsten Frings mit einem abgefälschten Schuss in der 34. Minute.

Speziell in der letzten Viertelstunde der ersten Halbzeit hatten die Grün-Weißen ein deutliches Übergewicht, verpassten in dieser Phase jedoch mehrfach die Entscheidung.

Keine Durchschlagskraft

Mit einer kompakten Abwehrarbeit behauptete die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia lange ihren Vorsprung. Ohne den gelbgesperrten Stürmer Claudia Pizarro fehlte es den Hanseaten vor 40.500 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion zunächst an der nötigen Durchschlagskraft. Es dauerte 21 Minuten, ehe

Ulreich pariert glänzend

Nationalspieler Marko Marin den ersten gefährlichen Distanzschuss abfeuerte, VfB-Schlussmann Sven Ulreich parierte zur Ecke. Acht Minuten später musste der Stuttgarter Keeper erneut sein

ganzes Können aufbieten, um einen Fernschuss des Brasilianers Wesley zu entschärfen.

Bei dem anschließenden Getümmel im VfB-Strafraum rettete Hajnal für seinen schon geschlagenen Torwart bei einem Schuss von Tim Borowski auf der Torlinie.

Schaaf-Team erhöht Druck

Das Team von Coach Thomas Schaaf erhöhte weiter den Druck, musste aber bis elf Minuten vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Günter Perl aus Pullach auf den Ausgleich warten.

Nach dem Seitenwechsel suchten beide Mannschaften mehr und mehr den direkten Weg zum Tor, konnten sich aber nicht durchsetzen. Nach einer guten Stunde Spielzeit ließen sich die Gäste mehr und mehr zurückfallen, die Partie wurde einseitiger.

Um den Druck zu erhöhen wechselte Schaaf in der 63. Minute den Österreicher Marko Arnautovic ein.

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