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Kevin Kuranyi soll Schluss machen mit Schalke - sagt jedenfalls der Berater © getty

Der Berater rät Kuranyi, Schalke zu verlassen. Dafür wünschen sich der VfL Bochum und der KSC den Verbleib ihrer Trainer.

München - Wieder mal Wirbel um Kevin Kuranyi:

Sein Berater Roger Wittmann hat dem früheren Nationalstürmer zum Abschied von Schalke 04 geraten.

"Kevin ist seit Jahren der erfolgreichste Torjäger. Trotzdem wird er von einer Ecke ständig ausgepfiffen und angepöbelt", sagte Wittmann der "Bild".

Und weiter: "Wenn Kevin mich heute fragen würde, was das Beste ist, würde ich sagen: Geh von Schalke weg!"

Dabei hatte Schalke-Manager Andreas Müller bereits erklärt, den 2010 auslaufenden Vertrag mit Kuranyi vorzeitig verlängern zu wollen. Eine Reaktion von Vereinsseite auf die Wittmann-Aussagen ist bislang ausgeblieben.

Sport1.de hat weitere Bundesliga-Splitter zusammengestellt:

Baumanns Kopf ist okay

Frank Baumann ist wieder beschwerdefrei: Nach der Fan-Attacke im Nordderby beim Hamburger SV, als Werder Bremens Mittelfeldspieler von einem geworfenen Akku am Kopf getroffen worden war, gibt der 33-Jährige Entwarnung für seinen Einsatz in der Champions League bei Anorthosis Famagusta.

Auf eine Anzeige will Baumann verzichten, der DFB-Kontrollausschuss hat den HSV aber zu einer Stellungnahme zu dem Vorfall aufgefordert.

KSC-Präsident stützt Trainer Becker

Ungeachtet des Absturzes auf einen Abstiegsplatz steht beim Karlsruher SC die Trennung von Edmund Becker offenbar nicht zur Debatte. Eine Trainerentlassung sei "überhaupt kein Thema", sagte Vereinspräsident Hubert Raase den "Badischen Neuesten Nachrichten".

"Wir wissen, was wir an ihm haben. Dass es nicht so läuft, ist nicht seine Schuld. Ich mache die Situation an den Spielern fest." Der Präsident signalisierte, die Mannschaft nach der Hinrunde personell nachzubessern: "Wir werden uns zeitnah im Verein zusammensetzen, um darüber zu beraten, was in der Winterpause passieren sollte."

Ernst stärkt Bochums Coach Koller

Marcel Koller (Trainerporträt) muss beim VfL Bochum nicht um seinen Job. Obwohl das Team nach zehn sieglosen Spielen in Folge auf den 16.-Tabellenplatz abgefallen ist, stärkte Klub-Vorstand Thomas Ernst dem Übungsleiter demonstrativ den Rücken:

"Für mich gibt es keinen Zweifel, dass er, auch aufgrund seiner Erfahrung in solchen Situationen, der richtige Mann für uns ist", sagte Ernst auf der Homepage des Vereins. Um die bedrohlichen Ränge noch vor Weihnachten zu verlassen, fordert der frühere Bundesliga-Keeper aus den letzten drei Hinrundenpartien sechs Punkte.

"Hieraus aber eine Trainerdiskussion abzuleiten, ist völliger Quatsch", so Ernst.

Bundesliga und Bayern Spitze in Europa

Die Bundesliga ist in Europa die Nummer eins im Trikot-Sponsoring.

Mit einer Gesamteinnahme in der laufenden Saison von 102,9 Millionen Euro durchbrachen die 18 Erstligisten erstmals die 100-Millionen-Grenze - und lösen laut einer Erhebung des Kölner Marktforschers sport+markt die Premier League (85,9 Millionen Euro) als Branchenprimus ab. Dahinter rangiert die Serie A (70,5).

Der Einnahmen-Rückgang im Fußball-Mutterland ist zu weiten Teilen aber der Abwertung des britischen Pfunds gegenüber dem Euro zuzuschreiben. Auch bei den Klubs ist Deutschland Spitze: Mit einer Jahreseinnahme von 20 Millionen Euro überflügelte der FC Bayern mit seinem Trikotsponsor Englands Champion Manchester United (17,7).

Nikolov entgeht OP

Eintracht Frankfurts Stammtorhüter Oka Nikolov (Spielerporträt) wird nach seinem erlittenen Sehnenanriss in der rechten Fußsohle nicht operiert. Mit einer Rückkehr des 34-Jährigen ist in zwei bis drei Monaten zu rechnen.

"Oka droht sicher nicht das Karriere-Ende. Er wird bei normalem Heilungsverlauf in acht bis zwölf Wochen wieder zwischen den Pfosten stehen", so Mannschaftsarzt Christoph Seeger.

Zurzeit trägt Nikolov, der die Verletzung beim 4:0 der Hessen gegen Hannover 96 erlitten hat, eine spezielle Bandage und muss sich mit Krücken fortbewegen.

Hajnal Ungarns Fußballer des Jahres

Borussia Dortmund Tamas Hajnal ist in seiner ungarischen Heimat zum Fußballer des Jahres 2008 gewählt worden.

Bei dem Votum unter den Sportjournalisten setzte sich der 27-Jährige zum zweiten Mal in Folge durch. Bei einer Sport-Gala in Budapest wird Hajnal in der Woche vor Weihnachten ausgezeichnet.

"Es ist für mich eine große Ehre, diese Auszeichnung in meiner Heimat entgegennehmen zu dürfen", sagte der Mittelfeldspieler.

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