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Hans-Joachim Watzke (r.) ist seit 2005 Geschäftsführer beim BVB © getty

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke warnt bei der Hauptversammlung vor der Finanzkrise und will weiter auf den Nachwuchs setzen.

Dortmund - Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sieht Borussia Dortmund sportlich auf einem guten Weg, erwartet aber angesichts der internationalen Finanzkrise wirtschaftlich weiter schwierige Zeiten.

"Die Finanzkrise wird auch uns treffen. Wir können froh sein, dass wir langfristige Sponsorenverträge haben, die nächsten zwei, drei Jahre werden aber magerer werden", meinte Watzke auf der Hauptversammlung der BVB GmbH und Co. KGaA.

Trotz eines erneuten Gewinns von 1,06 Millionen Euro schüttet der einzige börsennotierte Bundesligist weiterhin keine Dividende an seine Aktionäre aus.

Dreieinhalb Jahre nach der abgewendeten Insolvenz sei der Verein zwar wieder "in ruhigerem Fahrwasser", der Substanzaufbau aber noch nicht abgeschlossen.

Überschuss gesunken

"Wir sind noch nicht so weit, das an die Aktionäre weiterzugeben", meinte Watzke zum Überschuss, der gegenüber dem Vorjahr (10,3 Millionen) deutlich gesunken ist.

Immerhin habe der BVB (Datencenter: Kader) auch ohne die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb einen Umsatz von 108,6 Millionen Euro erreicht, meinte Watzke, der zudem die Transferpolitik des Sommers lobte.

Man habe es nicht gescheut, beispielsweise für einen jungen Spieler wie Neven Subotic ins Risiko zu gehen, und im Gegenzug Mladen Petric mit 100 Prozent Gewinn abgegeben.

BVB setzt auf Nachwuchs

Man sei außerdem in der Lage - anders als vor ein, zwei Jahren wie im Fall Tomas Rosicky - keinen Spieler verkaufen zu müssen.

In Zukunft will der BVB noch mehr auf die Nachwuchsarbeit setzen, nachdem man im Moment unter dem neuen Trainer Jürgen Klopp durch den Einbau junger Spieler "Wertschöpfung" betrieben habe, meinte Watzke.

Die Zielvorgabe ist, alle zwei Jahre einen Spieler aus dem eigenen Nachwuchs ins Profiteam (Datencenter: Ergebnisse) einzubauen.

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