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Der Senegalese Papiss Demba Cisse (r.) erzielte seinen 20. Saisontreffer © getty

Die Breisgauer lassen Hoffenheim auch mit zehn Mann keine Chance. Schuster erzielt ein kurioses Tor. Cisse überholt Gomez.

Freiburg - Der Arbeitsplatz von Trainer Marco Pezzaiouli bei 1899 Hoffenheim gerät zunehmend in Gefahr.

Die Kraichgauer unterlagen am 29. Spieltag in einem turbulenten badischen Derby beim SC Freiburg trotz einer knapp 60-minütigen Überzahl 2:3 (2:1) und haben damit in den zurückliegenden acht Partien nur einen "Dreier" geholt.

Freiburg kam nach zuvor fünf sieglosen Spielen wieder zu einem Erfolgserlebnis 376809(DIASHOW: Der 29. Spieltag).

Vedad Ibisevic per Foulelfmeter (34.) und Ryan Babel mit seinem ersten Bundesligator (42.) trafen für die Gäste, die schon ihre vergangenen drei Auswärtsspiele verloren hatten (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Super Tor

Julian Schuster mit einem direkt verwandelten Eckball (24.), Top-Torjäger Papiss Cisse per Foulelfmeter (60.) und Heiko Butscher (78.) erzielten die Tore für Freiburg.

SC-Innenverteidiger Pavel Krmas sah die Rote Karte wegen einer Notbremse gegen Peniel Mlapa (33.).

Starker Beginn

Die 24.000 Zuschauer im ausverkauften Stadion sahen eine rasante Anfangsphase mit jeweils einer großen Möglichkeit auf beiden Seiten.

Nach 40 Sekunden scheiterte Freiburgs Kapitän Butscher per Kopf am Hoffenheimer Torwart Tom Starke.

Eine Minute später parierte Starkes Gegenüber Oliver Baumann einen Schuss Babels.

Cisse im Abseits

Die Freiburger brauchten nur wenige Minuten, um sich die nächste gute Chance zu erarbeiten. Cisse nutzte die Gelegenheit nach einer starken Einzelaktion aber nicht (7.).

Kurz darauf wurde ein Treffer des Senegalesen wegen einer Abseitsposition nicht anerkannt (15.). Die Hoffenheimer wirkten in dieser Phase vor allem in der Abwehr unsicher.

Im Offensivspiel zeigten die Gäste gute Ansätze, es mangelte aber an der Durchschlagskraft im Strafraum. Nur Mlapa konnte mit einem Kopfball ein wenig Gefahr versprühen (21.).

Starke schwächelt

Drei Minuten später sorgte Schuster mit seinem Kunstschuss für die verdiente Freiburger Führung.

Obwohl der Standardspezialist den Ball bei seinem dritten Saisontor genau in den Torwinkel zirkelte, sah Starke nicht gut aus.

Babel trifft erstmals

Zwar blieben die Gastgeber nach dem Treffer das deutlich bessere Team, dennoch gelang Hoffenheim der Ausgleich.

Der Tscheche Krmas konnte sich im Laufduell gegen Mlapa nur mit einem Foul behelfen und wurde von Schiedsrichter Wolfgang Stark des Feldes verwiesen.

Ibisevic ließ sich die Chance vom Elfmeterpunkt nicht nehmen. Kurz darauf glänzte Babel mit einer Einzelaktion und brachte die Gäste in Führung.

Butscher mit dem Siegtreffer

Nach dem Seitenwechsel zogen Stark und sein Team den Unmut der Freiburger Zuschauer auf sich, da sie einen Treffer Cisses erneut wegen Abseits nicht anerkannten (50.).

Der Stürmer stand bei seinem Kopfball allerdings nicht im Abseits. Die Freiburger ließen sich von der Entscheidung des Unparteiischen und der Unterzahl aber nicht beirren und wurden mit dem Ausgleich belohnt.

Dann sorgte Butscher per Kopf für die Freiburger Führung.

Cisse jetzt vorne

Vor dem verwandelten Foulelfmeter, mit dem Cisse seinen 20. Saisontreffer erzielte, hatte der Niederländer Edson Braafheid seinen Gegenspieler Daniel Caligiuri gefoult.

Im Anschluss gab es auf beiden Seiten weitere elfmeterreife Szenen und gute Möglichkeiten.

Beste Spieler auf Seiten der Gastgeber waren Schuster und Cedrick Makiadi. Bei Hoffenheim überzeugten vor allem Babel und Mlapa.

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