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Erzielte für Schalke in 110 Bundesliga-Spielen 46 Tore: Kevin Kuranyi (r.) © imago

Der Schalke-Stürmer wartet mit einer Entscheidung über seine Zukunft bis Saisonende. Wird Pantelic gemobbt? Bundesliga-Splitter.

München - Kevin Kuranyi will erst in einem halben Jahr über seine Zukunft bei Schalke 04 entscheiden.

"Ich entscheide mich erst im nächsten Jahr im Sommer, ob ich bleibe oder gehe", sagte der Stürmer.

"Wir haben im Moment noch wichtigere Dinge im Kopf."

Sein Berater Roger Wittmann hatte Kuranyi (Spielerporträt) am Dienstag in der "Bild" empfohlen, wegen der erneuten Pfiffe der Fans den Klub zu verlassen.

"Das ist die Meinung von Herrn Wittmann und nicht meine", sagte Kuranyi, "er hat mit mir darüber nicht gesprochen."

Der Vertrag des Ex-Stuttgarters läuft noch bis 2010, Schalke-Manager Andreas Müller möchte verlängern.

Sport1.de hat weitere Splitter aus der Bundesliga zusammengestellt:

Pantelic-Anwalt wird Favre Mobbing vor

Bei Hertha BSC Berlin verdichten sich die Anzeichen für eine Trennung von Torjäger Marko Pantelic zum Saisonende.

Am Mittwoch warf Pantelic-Berater Wolfgang Müllenbrock Hertha-Trainer Lucien Favre Mobbing gegenüber seinem Mandanten vor und verschärfte damit den schwelenden Dauerstreit zwischen dem Stürmer und dem Schweizer Coach.

"Ich habe den Eindruck, dass Marko gemobbt wird. Es ist wenig wahrscheinlich, dass er weiter unter einem Trainer spielt, der wenig Sympathien für ihn hegt", sagte Müllenbrock.

Der Rechtsanwalt bemängelte die geringe Wertschätzung für Pantelic (Spielerporträt), dessen Vertrag bei der Hertha im Sommer 2009 endet: "Marko hat sich sicherlich hier und dort Extravaganzen geleistet, die ich teilweise kritisiere. Das darf aber nicht zur Nichtbeachtung durch den Trainer führen."

Müllenbrock bestätigte zwar geplante Vertragsverhandlungen mit dem Hauptstadtklub. Eine Vertragsverlängerung von Pantelic würde laut des Anwalts aber "sicherlich schwierig" werden.

Eintracht-Boss plant Neueinkäufe

Vorstandschef Heribert Bruchhagen von Eintracht Frankfurt will nach dem anhaltenden Verletzungspech in der Winterpause noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden.

"Wir fahren auf ganz schmalen Reifen. Durch die langfristig verletzten Leistungsträger brauchen wir ein, zwei Verstärkungen, vor allem im Sturm. Es geht jetzt darum, die Klasse zu halten", sagte Bruchhagen der "Sport Bild".

Derzeit fehlen der Eintracht verletzungsbedingt Kapitän Ioannis Amanatidis, die Mittelfeldspieler Ümit Korkmaz und Alexander Meier, die Defensivspieler Chris und Christoph Spycher sowie Keeper Oka Nikolov. Keiner der Spieler wird bis zum Rückrundenauftakt zurückerwartet, so dass die Frankfurter zum Handeln gezwungen sind.

Köln: Meier und Horstmann bleiben

Manager Michael Meier wird wie Hauptgeschäftsführer Claus Horstmann dem 1. FC Köln auch über das Saisonende hinaus erhalten bleiben.

"Mit der Unterschrift haben wir es bis zur Versammlung noch nicht gepackt", sagte FC-Präsident Wolfgang Overath am Dienstagabend auf der Jahreshauptversammlung. Es seien aber nur noch Details zu klären, hieß es weiter.

Horstmann ist seit Jahren für die Finanzen des Vereins verantwortlich und hatte bereits bis 2012 verlängert, der für den sportlichen Bereich verantwortliche Meier soll nun im gleichen Rahmen nachziehen.

Hannover: Sturm-Duo vor Rückkehr, OP bei Lala

Nach überstandener Verletzungspause sind Mikael Forssell und Jan Schlaudraff wieder ins Mannschaftstraining von Hannover 96 zurückgekehrt.

Ein Einsatz des Duos am Wochenende gegen Karlsruhe (15. Spieltag) kommt aber wohl noch zu früh.

Für Mittelfeldspieler Altin Lala, der sich am Rücken operieren lassen muss, ist die Hinrunde dagegen gelaufen.

Der Mannschaftskapitän leidet an einem Bandscheibenvorfall, der sich entgegen der ursprünglichen Hoffnung nicht konservativ therapieren ließ.

Er soll nach der Winterpause wieder ins Training einsteigen.

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