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Chinedu Obasi (l.) erzielte in dieser Saison bereits sechs Tore © getty

Ralf Rangnick muss gegen Bielefeld nicht nur auf Torjäger Obasi verzichten. Herthas Manager weist Mobbing-Vorwürfe zurück.

München - Die Herbstmeisterschaft ist für die Überflieger von 1899 Hoffenheim weiterhin kein Thema.

"Wir haben Respekt vor dem Gegner und wir wissen um die Qualitäten von Torjäger Artur Wichniarek", erklärte Trainer Ralf Rangnick vor dem Spiel gegen Arminia Bielefeld am Samstag (ab 15 Uhr LIVE).

"Wir bleiben dabei, dass die Herbstmeisterschaft bei uns definitiv kein Thema ist, sondern nur an das nächste Spiel."

Vielmehr stellt Hoffenheims Coach indes die Personalsituation vor eine große Herausforderung.

Sejad Salihovic (5. Gelbe Karte) und Luiz Gustavo (Gelb-Rot) sind nach dem 3:1-Erfolg in Köln gesperrt. Torjäger Chinedu Obasi (Spielerporträt) fällt wegen einer Innenband-Dehnung ebenso aus wie Andreas Ibertsberger, den muskuläre Probleme plagen.

Dafür stehen Abwehrspieler Andreas Beck (Gelbsperre abgelaufen) und Carlos Eduardo, den noch ein grippaler Infekt belastet, wieder auf der Warteliste.

Bielefeld ohne Schuler und Bollmann

Die Arminia muss indes ohne Markus Schuler und Markus Bollmann antreten. Beide Spieler fallen wegen eines grippalen Infekts aus.

Tobias Rau könnte Schuler in der Abwehrkette ersetzen, auch Andre Mijatovic steht vor einem Einsatz in der Startelf.

Sport1.de hat weitere Bundesliga-Splitter zusammengestellt:

Demichelis und Podolski beim FCB fraglich

Rekordmeister Bayern München muss beim Spitzenspiel bei Bayer Leverkusen am Samstag wohl ohne Martin Demichelis und Lukas Podolski planen.

Der Einsatz von Demichelis ist wegen einer Wadenverletzung fraglich. Dass Podolski auflaufen kann, ist aufgrund anhaltender Rückenproblemen eher unwahrscheinlich.

Auf die nach dem CL-Sieg gegen Steaua Bukarest angeschlagenen Franck Ribery (Sprunggelenk) und Luca Toni (Schulter) kann FCB-Coach Jürgen Klinsmann (Trainerporträt) indes zurückgreifen. Beide meldeten sich im Donnerstags-Training fit zurück.

Hertha-Manager weist Mobbing-Vorwürfe zurück

Manager Dieter Hoeneß von Hertha BSC Berlin hat die Mobbing-Vorwürfe des Beraters von Stürmer Marko Pantelic zurückgewiesen.

"Die Vorwürfe des Mobbings sind absurd. Ich hätte das nicht für möglich gehalten", sagte Hoeneß und ergänzte: "Mit der Ruhe ist es jetzt vorbei."

Hoeneß machte nicht Pantelic, sondern direkt dessen Berater Wolfgang Müllenbrock für den Wirbel verantwortlich. "Er vertritt einen Hertha-Angestellten und muss sich im Klaren darüber sein, was er sagt", meinte Hoeneß.

Müllenbrock hatte Herthas Trainer Lucien Favre im Umgang mit Pantelic einen schlechten Stil vorgeworfen.

Angespannte Personallage bei Hannover 96

Bei Hannover 96 bleibt die Personallage auch vor dem Spiel gegen den Karlsruher SC weiter angespannt. Sowohl der Einsatz von Mikael Forssell (Schulterverletzung) als auch von Jan Schlaudraff (Leistenbeschwerden) sind fraglich.

Daneben fehlen die verletzten Robert Enke, Valerien Ismael, Altin Lala, Jan Rosenthal, Michael Tarnat und Vinicius, Jiri Stajner ist rotgesperrt.

Cottbus muss auf Angelow verzichten

Energie Cottbus muss im Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach am Samstag auf Stanislaw Angelow und Mario Cvitanovic verzichten.

Zwar konnten beide Spieler am Donnerstag erstmals wieder das komplette Mannschaftstraining bestreiten, ein Einsatz komme für beide aber noch zu früh, teilte der Klub mit.

Der bulgarische Mittelfeldspieler Angelow hatte eine Nasennebenhöhlenentzündung und eine leichte Wadenverletzung. Abwehrspieler Cvitanovic musste wegen einer Fußprellung pausieren.

Geldstrafe für Frankfurts Galindo

Eintracht Frankfurts Abwehrspieler Aaron Galindo wurde für sein Verhalten mit einer Geldstrafe in ungenannter Höhe geahndet. Der Mexikaner war mit unentschuldigter eintägiger Verspätung vom WM-Qualifikationsspiel in Honduras (0:1) zurückgekehrt.

"Das war ein Fehlverhalten, das hat er eingesehen. Ich bin da nicht nachtragend", sagte Trainer Friedhelm Funkel.

DFB-Sportgericht bestätigt Sperre für Kölns McKenna

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat die Zwei-Spiele-Sperre gegen Verteidiger Kevin McKenna vom 1. FC Köln bestätigt.

Die Rheinländer hatten Widerspruch eingelegt und damit die mündliche Verhandlung erwirkt, nachdem der Kanadier im Einzelrichterverfahren nach seiner Roten Karte durch Schiedsrichter Deniz Aytekin (Nürnberg) wegen rohen Spiels gegen Aufsteiger 1899 Hoffenheim (1:3) gesperrt worden war.

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