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Genau so könnte BVB-Trainer Jürgen Klopp am Samstag jubeln wenn es ideal läuft © getty

Wie wird Dortmund jetzt schon Meister? Ist Mönchengladbach noch zu retten? SPORT1 zeigt die Rechenspiele zum 31. Spieltag.

Von Raphael Weber

München - Der BVB hat bereits eine Hand an der Schale, anderenorts spukt das Abstiegsgespenst.

Die Schlussphase in der Liga birgt wie immer Brisanz - und die ersten Entscheidungen können schon an diesem Wochenende fallen.

Läuft es perfekt für Borussia Dortmund, dann dürfen Trainer Jürgen Klopp und seine Mannschaft schon am Samstag (ab 15 Uhr Bundesliga Spezial live im TV auf SPORT1) den siebten Meistertitel in der Vereinsgeschichte bejubeln.

Auch im Abstiegskampf kann es bereits an diesem Spieltag dazu kommen, dass Borussia Mönchengladbach sich sehr konkret mit den Planungen für die Zweite Liga anfreunden muss.

SPORT1 vollzieht Rechenspiele zum 31. Spieltag (Tippen Sie selbst! Der SPORT1-Tabellenrechner).

Meisterschaft

Das Titelrennen ist so gut wie entschieden. Dortmund hält alle Trümpfe in der Hand und kann sogar schon dieses Wochenende in Mönchengladbach (Sa., ab 18 Uhr im LIVETICKER) die Meisterschaft klar machen.

Allerdings nur, wenn Leverkusen vorher gegen Hoffenheim (Sa., ab 15 Uhr im LIVETICKER) nicht gewinnt. Selbst bei einem Unentschieden der Werkself sind die Borussen Meister, solange sie selbst siegen.

Bei einer Dortmunder Niederlage muss die Meisterfeier auf jeden Fall vertagt werden, egal was in Leverkusen passiert (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Champions League

Die Qualifikation für das internationale Geschäft ist Leverkusen dagegen bei 15 Punkten Vorsprung auf Platz sechs nicht mehr zu nehmen. Jedoch ist bei einer Niederlage auch der zweite Platz wieder akut gefährdet.

Sollte nämlich der FC Bayern parallel sein Spiel in Frankfurt gewinnen, haben die Münchner nur noch drei Punkte Rückstand auf Bayer und sind wieder in Schlagdistanz. Torverhältnis und direkter Vergleich sprechen ebenfalls für Bayern (Tippen Sie selbst! Der SPORT1-Tabellenrechner).

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Auch Hannover mischt mit: Die Niedersachsen haben mit dem Auswärtssieg in Freiburg am Donnerstag (Spielbericht) die Ambitionen untermauert.

Mit der Europa League will sich 96 nicht mehr zufrieden geben, wie auch Mittelfeldspieler Sergio Pinto im SPORT1-Interview (Artikel) klarstellt: "Wir haben hier eine einmalige Gelegenheit. Da müssen wir auch alles dafür tun, dürfen keinen Zentimeter nachlassen, um diese Chance auch zu nutzen."

Kleine Randnotiz: Sollte am Ende das Torverhältnis über die Platzierung entscheiden, sieht es schlecht aus. Die Hannoveraner haben gerade einmal vier Tore mehr geschossen als kassiert.

Beim FC Bayern sind es ganze 30 Tore Unterschied.

Europa League

Von hinten drückt indes Mainz 05. Mit gerade einmal zwei Punkten Vorsprung muss der FSV nun im Endspurt Gas geben, um sich mit der Europa-League-Teilnahme für die starke Saison zu belohnen.

Spannend wird es schon an diesem Spieltag, wenn Mainz und der 1. FC Nürnberg im direkten Duell ums internationale Geschäft kämpfen (So., ab 17.15 im LIVETICKER).

In Lauerstellung befinden sich dahinter der Hamburger SV mit sechs Punkten Rückstand auf Mainz. Theoretisch könnten sogar Freiburg, Hoffenheim und Schalke ins Rennen um Europa eingreifen (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Abstiegskampf

Kurioserweise könnten diese drei Vereine rechnerisch sogar noch absteigen. Ernsthafte Gefahr besteht bei zwölf (Freiburg) beziehungsweise elf Punkten (Hoffenheim und Schalke) Vorsprung auf den Relegationsplatz allerdings nicht.

Ganz düster sieht es für Mönchengladbach aus. Dass der Abstieg schon nach diesem Wochenende feststeht, ist aber sehr unwahrscheinlich. Dafür müssten alle fünf Konkurrenten über dem Strich ihre Spiele gewinnen - und die Borussia dürfte gegen den BVB keinen Punkt holen (Tippen Sie selbst! Der SPORT1-Tabellenrechner). Danach kommen Hannover, Freiburg, Hamburg.

Ein schweres Restprogramm hat auch der FC St. Pauli. Nach den direkten Konkurrenten Bremen und Kaiserslautern warten in den letzten beiden Spielen mit dem FC Bayern und Mainz 05 Teams von der Tabellenspitze auf die "Kiezkicker".

Das vom Papier her leichteste Programm hat der VfL Wolfsburg. Das Team von Felix Magath trifft in den nächsten Spielen mit Köln, Bremen und Kaiserslautern auf direkte Konkurrenten und hat sein Schicksal damit in der eigenen Hand.

Die Besetzung der Abstiegsplätze steht allerdings zumindest für diesen Spieltag fest. Selbst die Wolfsburger, wie St. Pauli mit 29 Punkten auf dem Konto, haben noch vier Punkte Rückstand auf Platz 15 und werden darum mindestens noch eine weitere Woche unter dem Strich bleiben.

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