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Der Argentinier Javier Pinola (r.) spielt seit 2005 beim 1. FC Nürnberg © getty

In einer schwachen Partie um Platz fünf trennen sich Nürnberg und Mainz torlos. Für den größten Aufreger sorgt der Mainzer Keeper.

Nürnberg - Der FSV Mainz 05 hat im Kampf um die Europa-League-Teilnahme den Angriff des 1. FC Nürnberg auf Platz fünf der Bundesliga erfolgreich abgewehrt und den direkten Konkurrenten weiter auf Abstand gehalten.

Zum Abschluss des 31. Spieltages trennten sich beide Teams vor 48.548 Zuschauern im ausverkauften Frankenstadion mit 0:0. Damit bleiben die Mainzer mit zwei Punkten Vorsprung auf den Club Fünfter (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

"Das 0:0 ist zwar ärgerlich für uns, aber wir müssen uns an die eigene Nase fassen: Wir haben uns zuviele Fehler bei den Passspiel erlaubt, so dass wir nicht den notwendigen Druck aufbauen konnten und Mainz uns vom Tor weghalten konnte", ärgerte sich Nürnbergs Trainer Dieter Hecking nach der Partie.

Thomas Tuchel zeigte sich wesentlich entspannter: "Uns war klar, dass es unser erster Matchball war, um Nürnberg endgültig auf Distanz zu halten, aber man muss nicht jeden ersten Matchball nutzen, um am Ende das Match zu gewinnen."

Schäfer rettet vor Bungert

Beide Mannschaften zeigten einen munteren Beginn und spielten mit Drang nach vorne.

Schon nach drei Minuten gaben die Hausherren den ersten Warnschuss ab, als Almog Cohen den Ball zu Jens Hegeler durchsteckte, dessen Schuss den Mainzer Torwart Christian Wetklo jedoch nicht ernsthaft in Bedrängnis brachte.

Elf Minuten später war es Mehmet Ekici, der nach Hereingabe von Christian Eigler im Strafraum zum Schuss kam, ein Mainzer Abwehrbein verhinderte die Führung (14.).

Kurz darauf kamen die Gäste erstmals gefährlich vor das Tor von Raphael Schäfer, der eine scharfe Flanke von Christian Fuchs gerade noch vor dem einschussbereiten Niko Bungert abfing (16.).

Soto mit der Chance

Die bis dahin größte Chance der Partie hatte allerdings der Club. Einen Freistoß aus gut 20 Metern setzte Ekici an den linken Außenpfosten (20.). Elkin Soto hatte die beste Einschussmöglichkeit für die Gäste, als er nach Zuspiel von Andre Schürrle nur knapp den langen Pfosten verfehlte (35.) 386023(DIASHOW: Der 31. Spieltag).

Für die erste gefährliche Aktion der zweiten Halbzeit sorgte ebenfalls das Team Thomas Tuchel.

Niveau sinkt

Ein Einwurf von Fuchs in den Fünfmeterraum gelangte vor die Füße von Stürmer Sami Allagui, der bedrängt von Nürnberger Verteidigern nur das Außennetz traf (52.).

In der Folge flachte das Niveau der Partie zunehmend ab. Mainz agierte aus einer kompakten Defensive und beschränkte sich vornehmlich auf Konter. Den Hausherren war der Wille anzumerken - einzig ein Mittel gegen die dicht gestaffelte Hintermannschaft der Gäste fehlte.

Schürrle vergibt die beste Chance

In der 70. Minute lag Schürrle der Siegtreffer auf dem Fuß. Der Nationalspieler tanzte sich im Strafraum frei - und brachte danach das Kunststück fertig, freistehend aus runf fünf Metern den Ball über das Tor zu schießen.

In der Schlussphase hatten die Gäste Glück, dass ein Handspiel von Torhüter Christian Wetklo außerhalb des Strafraums nicht mit einem Platzverweis geahndet wurde.

Beste Spieler bei den Nürnbergern waren Ekici und Timmy Simons. Bei den Gästen überzeugten vor allem Fuchs und Soto.

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