vergrößernverkleinern
Papiss Demba Cisse (M.) bejubelt seine Saisontore Nummer 21 und 22 © getty

Der SC besticht beim HSV mit Effizienz - und zieht in der Tabelle an den "Rothosen" vorbei. Cisse trifft doppelt.

Hamburg - Der SC Freiburg hat nach zwei Niederlagen in Folge wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden, der Hamburger SV einmal mehr enttäuscht 391037(DIASHOW: Der 32. Spieltag).

Am 32. Spieltag setzte sich die Elf von Trainer Robin Dutt mit 2:0 (1:0) beim HSV durch. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Die Treffer erzielte Papiss Cisse in der 16. und 88. Minute. Der Senegalese war damit zum 21. und 22. Mal in dieser Saison erfolgreich.

Mit dem fünften Auswärtssieg der Saison verdrängte der SC Freiburg mit nunmehr 44 Punkten den HSV (43) vom siebten Tabellenplatz.

Europapokal-Träume geplatzt

Die Mannschaft von Hamburgs Coach Michael Oenning hat damit keine Chance mehr, sich für die Europa-League-Plätze zu qualifizieren.

Vor 52.985 Zuschauern entwickelte sich von Beginn an ein unterhaltsames Spiel. Die Breisgauer, die vier der letzten fünf Auswärtspartien verloren hatten, überließen den Hanseaten zu Beginn die Initiative und versuchten, über Konter zum Erfolg zu kommen.

Die erste Torchance hatte der agile HSV-Stürmer Heung Min Son nach schönem Steilpass von Paolo Guerrero (7.). Erfolgreich waren aber die Freiburger.

Baumann hält die Null fest

Cedric Makiadi setzte Cisse in Szene und der Torjäger traf sehenswert aus 18 Metern. Die Angriffsbemühungen der Hamburger blieben ohne Erfolg.

Eljero Elia (14.), Ze Roberto (19., 33.) und Heiko Westermann (24.) scheiterten am Freiburger Torwart Oliver Baumann.

Die Offensivbemühungen der Hausherren spielten der Dutt-Elf in die Karten, sie konterte immer wieder gefährlich über ihre schnellen Offensivkräfte.

Pfiffe von den HSV-Fans

Makiadi (39.) zwang HSV-Keeper Frank Rost zu einer Parade, kurz später tanzte Anton Putsila die halbe Abwehr der Norddeutschen aus. Sein Anspiel fand aber in der Mitte keinen Abnehmer.

Nach dem Seitenwechsel bemühten sich die Hamburger, ließen aber zunächst jegliche Torgefahr vermissen. Die Zuschauer reagierten wiederholt mit Pfiffen.

Die beste Chance zum Ausgleich vergab Guerrero in der 60. Minute. Nach einer schönen Kombination über Ze Roberto und Elia brachte der Peruaner den Ball freistehend nicht im leeren Tor unter.

Son scheitert am Aluminium

Elf Minuten später traf Son nur den Pfosten.

Nach der 0:3-Auswärtsschlappe in Stuttgart baute HSV-Trainer Oenning, der unter der Woche bis 2013 verlängert hatte, seine Anfangsformation auf drei Positionen um.

Im Angriff musste der 45-Jährige auf den verletzten Mladen Petric verzichten, dazu wurde Tunay Torun nach der Bekanntgabe seines Wechsels zu Bundesliga-Aufsteiger Hertha BSC nicht für den Kader nominiert.

Oenning baut Startelf um

Dafür bekamen Guerrero und der Heung Min Son ihre Bewährungschance. In der Innenverteidigung ersetzte Collin Benjamin den angeschlagenen Gojko Kacar.

Freiburgs Trainer Robin Dutt änderte seine Startelf lediglich auf einer Position.

Für Daniel Caligiuri durfte Jan Rosenthal beginnen.

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel