Endlich darf man Dortmund auch offiziell gratulieren. Die Meisterschaft ist hoch verdient - auch weil die Konkurrenz zu schwach war.

Seit Monaten sprach fast alles für den siebten Titel des BVB - und seit Samstag darf gefeiert werden.

Mit dem Traditionsverein, der vor wenigen Jahren kurz vor der Pleite war, steht ohne Zweifel die mit Abstand beste Mannschaft hoch verdient an der Spitze.

Zwar machte es das Team von Meistermacher Jürgen Klopp immer mal wieder ein klein wenig spannend, wie durch die Niederlage vor einer Woche beim damaligen Tabellenletzten Mönchengladbach.

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Doch wenn es drauf ankam, war der BVB da - in Leverkusen, beim FC Bayern oder auch am Samstag beim klaren Sieg gegen Nürnberg.

Denn die Dortmunder sind offensiv und defensiv das überragende Team der Saison. Und profitierten zudem davon, dass die Konkurrenten einfach zu schwach waren.

Leverkusen bleibt der "ewige Zweite", denn der am Ende einzige Verfolger hatte die Meisterschaft nicht verdient.

Das bewies nach dem Debakel in München auch die Derby-Pleite beim zuvor dreimal unterlegenen Kellerkind aus Köln.

Ganz zu schweigen vom FC Bayern und Hannover. Wobei die Tatsache, dass die Niedersachsen um die Champions-League-Teilnahme spielen, fast so hoch wie Dortmunds Meisterschaft einzuschätzen ist.

Doch die 96er drohen nach der Heimniederlage gegen Gladbach und der Münchner Gala gegen Schalke auf der Zielgerade doch noch den verdienten Lohn zu verspielen.

Nach dem zweiten Erfolg der "Fohlen" hintereinander bleibt der Abstiegskampf im Gegensatz zur Meisterschaft spannend bis zur letzten Sekunde.

Sogar der Tabellenelfte Kaiserslautern kann trotz des Erfolgs über St. Pauli noch absteigen.

Von Dortmund lernen heißt in diesem Fall wohl: Nur nicht zu früh gratulieren.

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