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Marco Pezzaiuoli trainiert noch bis zum Saisonende 1899 Hoffeheim © getty

Marco Pezzaiuoli soll gute Chancen haben, ab Sommer den FC zu coachen. Das Kölner Profil passt auf den Hoffenheimer Trainer.

Von Mathias Frohnapfel

München - In Hoffenheim ist er gescheitert, beim 1. FC Köln könnte Marco Pezzaiuoli ein Comeback geben.

Der Noch-Trainer von 1899 gilt jedenfalls laut "Express" am Geißbockheim als Favorit für den ab Sommer freien Trainerposten.

Aktuell ist Volker Finke in Personalunion für die Trainerarbeit und den Sportdirektor-Job zuständig.

Doch Finke soll nach Saisonende sich wieder auf die Kaderplanung konzentrieren, nicht die Arbeit auf dem Trainingsplatz.

Finke selbst schließt kategorisch aus, Trainer zu bleiben (Bericht).

Finke soll Trainer-Suche leiten

"Volker Finke sucht einen Trainer mit Qualität und Kompetenz. Unser Ziel war mit der Verpflichtung von Volker Finke als Sportdirektor, die sportliche Kompetenz im Klub zu erhöhen", erklärt FC-Geschäftsführer Claus Horstmann.

"Folgerichtig gilt das auch für die Trainersuche."

Aktuell benötigt Köln noch einen Punkt, um den Klassenerhalt endgültig sicherzustellen (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Am Samstag soll der Zähler bei Eintracht Frankfurt (ab 15 Uhr im LIVE-TICKER) geholt werden.

"Europäischer Spitzenfußball" als Orientierungsmarke

Danach geht es für Finke und Co. darum, einen Trainer zu installieren, dessen Profil vom Sportdirektor so definiert wird:

"Ich möchte die Position mit einem sehr guten Trainer besetzen, der sich am modernen und attraktiven europäischen Spitzenfußball orientiert." (SERVICE: Der Tabellenrechner).

[kaltura id="0_nn6h4m2i" class="full_size" title="BVB will Köln helfen "]

"Das ballorientierte Spiel ist das, was wir hier umsetzen möchten", so Finke weiter. "Er sollte eigene Ideen haben und am besten schon nachgewiesen haben, dass er diese umsetzt."

Stichelei zwischen Pezzaiuoli und Tanner

Diese Anforderungen erfüllt Pezzaiuoli, zudem ist er ab Sommer ablösefrei zu haben.

Stellt sich die Frage, wie Pezzaiuoli mit dem als schwierig geltenden FC-Kader zurechtkommt. Schon in Hoffenheim soll es dem 42-Jährigen an der Unterstützung der Profis gemangelt haben.

Auffällig jedenfalls, wie 1899-Manager Ernst Tanner den Nachfolger von Pezzaiuoli, Holger Stanislawski, lobte:

"Er ist ein Typ. Er hat Charisma. Vielleicht ist uns das im letzten halben Jahr abgegangen."

Pezzaiuoli entgegnete auf diesen Angriff: "Das lässt mich absolut kalt. Ich besitze sehr wohl Charisma."

Auch Fink und Sasic im Gespräch

In Köln könnte der Fußball-Lehrer, der 2009 als Trainer mit der deutschen U17 Europameister wurde, sein Renommee aufpolieren.

Allerdings sind auch der Basler Trainer Torsten Fink, der Cottbuser Coach Pele Wollitz und Jürgen Kohler im Gespräch.

Laut "Bild" ist zudem Milan Sasic vom MSV Duisburg ein Kandidat, der "Spiegel" nennt Aachens Trainer Peter Hyballa.

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