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Lucien Favre ist seit dem 14. Februar 2011 Trainer von Borussia Mönchengladbach © getty

Der Abstiegskampf wird zum Thriller. Nicht weniger als zehn Teams sind noch bedroht. SPORT1 rechnet vor, was wäre wenn...

München - Im Endspurt der Bundesliga wird der Rechenschieber zum unerlässlichen Hilfsmittel.

Zwei Spieltage sind noch zu spielen, nicht weniger als zehn Klubs können noch in die Zweite Liga absteigen (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Selbst Hoffenheim als Neunter der Tabelle ist noch nicht aller Sorgen ledig (SERVICE: Der SPORT1-Tabellenrechner).

Doch während die Bedenken bei den Kraichgauern nur noch theoretischer Natur sind, liegen bei anderen Klubs die Nerven blank.

Eintracht Frankfurt versucht den beispiellosen Absturz in der Rückrunde durch ein Kurz-Trainingslager im Eifel-Städtchen Bitburg zu stoppen (VIDEO: Eintracht geht auf Distanz zum Abstiegskampf).

Doch sollte im Abstiegsduell mit dem 1. FC Köln (ab 15 Uhr im LIVE-TICKER) kein Sieg gelingen, wären die Hessen der Zweiten Liga ein gutes Stück näher gekommen.

Gladbach abhängig

Borussia Mönchengladbach schien schon auf dem sicheren Weg dahin, doch die Mannschaft hat sich gefangen.

Das "Wunder" des Nichtabstieges scheint nach zuletzt zwei Siegen gegen Dortmund und Hannover möglich, allerdings ist die Elf von Trainer Lucien Favre vor dem Spiel gegen Freiburg (ab 15 Uhr im LIVE-TICKER) von den Ergebnissen auf den anderen Plätzen abhängig (SERVICE: Der SPORT1-Tabellenrechner).

Ein echtes Endspiel also - der Druck ist enorm. Marco Reus lässt dies im SPORT1-Interview (zur Meldung) aber nicht gelten.

"Wir stehen doch schon die gesamte Rückrunde unter Druck - und haben vor allem in den letzten Spielen gezeigt, dass wir gut damit umgehen können", erklärt der 21-Jährige.

Bei einer Niederlage gegen die Breisgauer wäre die Borussia allerdings wohl kaum noch zu retten.

Trifft Lakic gegen seinen neuen Klub?

Auch der VfL Wolfsburg ist noch längst nicht durch.

Im Heimspiel gegen Kaiserslautern (ab 15 Uhr im LIVE-TICKER) könnte ausgerechnet Srdjan Lakic seinen neuen Verein in Richtung Zweite Liga schießen.

"Ich will den VfL-Fans mit einem guten Spiel zeigen, dass sie sich auf mich freuen können", erklärte der Torjäger: "Meine volle Konzentration gilt aber jetzt noch dem FCK."

Unmittelbar nach Abpfiff dürfte dann aber auch der Kroate mit dem Rechnen beginnen (SERVICE: Der SPORT1-Tabellenrechner).

SPORT1 zeigt die Ausgangslage der bedrohten Klubs und erklärt, wie die Vereine den Klassenerhalt noch schaffen können.

[kaltura id="0_byiai0pt" class="full_size" title="F r Gladbach gilt Alles oder nichts "]

1899 Hoffenheim (Neunter mit 40 Punkten):

Direktabstieg: Nicht mehr möglich

Relegationsplatz 16: Nicht mehr möglich, wenn der VfL Wolfsburg nicht gegen den 1. FC Kaiserslautern oder Eintracht Frankfurt nicht gegen den 1. FC Köln gewinnt. Nicht mehr möglich bei eigenem Punktgewinn beim 1. FC Nürnberg.

Schalke 04 (Zehnter mit 40 Punkten):

Direktabstieg: Nicht mehr möglich

Relegationsplatz 16: Nicht mehr möglich, wenn der VfL Wolfsburg nicht gegen den 1. FC Kaiserslautern oder Eintracht Frankfurt nicht gegen den 1. FC Köln gewinnt. Nicht mehr möglich bei eigenem Punktgewinn gegen Mainz 05.

1. FC Kaiserslautern (Elfter mit 40 Punkten):

Direktabstieg: Nicht mehr möglich

Relegationsplatz 16: Nicht mehr möglich, wenn Eintracht Frankfurt nicht gegen den 1. FC Köln gewinnt. Nicht mehr möglich bei eigenem Punktgewinn beim VfL Wolfsburg.

VfB Stuttgart (Zwölfter mit 39 Punkten):

Direktabstieg: Nicht mehr möglich.

Relegationsplatz 16: Nicht mehr möglich, wenn der VfL Wolfsburg gegen den 1. FC Kaiserslautern verliert oder Eintracht Frankfurt nicht gegen den 1. FC Köln gewinnt. Nicht mehr möglich bei eigenem Sieg gegen Hannover 96.

Werder Bremen (13. mit 38 Punkten):

Direktabstieg: Nicht mehr möglich bei eigenem Punktgewinn gegen Borussia Dortmund.

Relegationsplatz 16: Nicht mehr möglich bei einer eigenen Niederlage gegen Borussia Dortmund und einem Sieg des 1. FC Köln bei Eintracht Frankfurt und einem Unentschieden von Borussia Mönchengladach gegen den SC Freiburg.

Nicht mehr möglich bei einem eigenen Unentschieden gegen Borussia Dortmund und einem Unentschieden von Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln und einem Sieg des 1. FC Kaiserslautern beim VfL Wolfsburg.

Nicht mehr möglich bei einem eigenen Sieg gegen Borussia Dortmund.

1. FC Köln (14. mit 38 Punkten):

Direktabstieg: Nicht mehr möglich, wenn Borussia Mönchengladbach nicht gegen den SC Freiburg gewinnt.

Relegationsplatz 16: Nicht mehr möglich bei eigenem Punktgewinn bei Eintracht Frankfurt.

VfL Wolfsburg (15. mit 35 Punkten):

Direktabstieg: Nicht mehr möglich bei eigenem Sieg gegen den 1. FC Kaiserslautern, wenn Borussia Mönchengladbach gegen den SC Freiburg nicht gewinnt oder Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln verliert.

Relegationsplatz 16: Nicht mehr möglich bei eigenem Sieg gegen den 1. FC Kaiserslautern, wenn Borussia Mönchengladbach gegen gegen den SC Freiburg nicht gewinnt und Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln verliert.

Eintracht Frankfurt (16. mit 34 Punkten):

Direktabstieg: Nicht mehr möglich, wenn Borussia Mönchengladbach nicht gegen den SC Freiburg gewinnt, bei eigenem Sieg gegen den 1. FC Köln.

Relegationsplatz 16: Nicht mehr möglich, wenn Borussia Mönchengladbach nicht gegen den SC Freiburg gewinnt, bei eigenem Sieg gegen den 1. FC Köln.

Borussia Mönchengladbach (17. mit 32 Punkten):

Sicherer Abstieg: Bei eigenem Unentschieden gegen den SC Freiburg und Siegen von Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln und des VfL Wolfsburg gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Bei eigener Niederlage gegen den SC Freiburg und einem Sieg von Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln und einem Punktgewinn des VfL Wolfsburg gegen den 1. FC Kaiserslautern.

FC St. Pauli (18. mit 29 Punkten):

Sicherer Abstieg: Bei eigenem Sieg gegen Bayern München und einem Sieg von Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln und einem Punktgewinn des VfL Wolfsburg gegen den 1. FC Kaiserlautern.

Bei eigenem Unentschieden oder eigener Niederlage gegen Bayern München.

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