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Felix Magath übernahm nur zwei Tage nach der Entlassung bei S04 den VfL Wolfsburg © getty

Felix Magath spricht im SPORT1-Doppelpass über den Abstiegskampf mit Wolfsburg, seine Zukunftspläne und die Zeit bei Schalke 04.

Wolfsburg - Der VfL Wolfsburg kann sich einfach nicht aus dem Tabellenkeller befreien.

Durch die 1:2-Niederlage gegen Kaiserslautern (Nachbericht) bleiben die "Wölfe" mittendrin im Dreikampf mit Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt um den letzten Platz am rettenden Ufer.398846(DIASHOW: Der 33. Spieltag)

VfL-Trainer Felix Magath moniert im SPORT1-Doppelpass vor allem die fehlende Härte seiner Mannschaft:

(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Keine Wende unter dem Ex-Meistercoach

"Wir haben in 90 MInuten nicht eine Gelbe Karte bekommen. Ich muss mich doch gegen den Abstieg wehren und alles in die Waagsschale werfen."

Nach einer völlig verkorksten Saison hat auch der Meistertrainer von 2009 noch nicht für die Wende in Wolfsburg sorgen können.

Zwar steht der Klub unter Magath seit dem 32. Spieltag wieder über dem Strich, von Rettung kann aber nach wie vor keine Rede sein.

Nur das um zehn Treffer bessere Torverhältnis trennt die "Wölfe" vom Relegationsplatz.

Im Falle des Abstiegs betonte Magath einmal mehr, dass er mit der Mannschaft in die Zweite Liga gehen würde: "Selbstverständlich bleibe ich hier in Wolfsburg egal in welcher Liga"

Im SPORT1-Doppelpass spricht der Trainer über den Abstiegskampf, den veränderten Kader, seine persönliche Zukunft und die Zeit bei Schalke 04.

[kaltura id="0_lfuz09iy" class="full_size" title="Magath erklärt im Doppelpass den Rückfall gegen Lautern"]

Felix Magath über...

das Spiel gegen Kaiserslautern:

"Wir waren nicht aggressiv genug. Wir haben zu Hause gespielt und stecken im Abstiegskampf. Trotzdem haben wir in 90 Minuten nicht eine Gelbe Karte bekommen.

Ich muss mich doch gegen den Abstieg wehren und alles in die Waagschale werfen. Das war als Heimmannschaft zu wenig."

einen möglichen Umbruch nach der Saison:

"Ich bin bereit mit allen Spielern zusammenzuarbeiten. Allerdings muss ich fragen, ob jeder Spieler bereit ist, auch mit mir zusammenzuarbeiten.

Denn es ist ja die Voraussetzung, damit es egal in welcher Liga wieder besser wird. Ich bin überzeugt, dass wir nächstes Jahr wieder eine gute Saison spielen.

Welche Spieler dann noch dabei sind, das kann ich heute nicht sagen. Aber ich bin bereit mit allen weiterzumachen.

Ich bin aber nicht bereit, dass Spieler den VfL einfach verlassen. Selbstverständlich bestehe ich bei fast allen auf Erfüllung der Verträge auch in der Zweiten Liga."

die Veränderungen im Kader seit seinem Weggang 2009:

"Es waren noch ein paar Spieler von der Meistermannschaft übrig. Das war es dann aber auch. Die Struktur ist völlig zerstört."

seinen Verbleib beim VfL Wolfsburg:

"Selbstverständlich bleibe ich hier in Wolfsburg, egal in welcher Liga. Und ich bin mir auch sicher, dass der VfL meine letzte Station in der Bundesliga sein wird."

seine Zeit bei Schalke 04:

"Die Ausgangssituation war, dass ich einen Umbruch machen sollte. Ich bin als mächtiger Mann geholt worden, der alles entscheiden sollte."

"Das habe ich auch getan und das war auch von den Klub-Verantwortlichen so gewollt . Im Laufe der Entwicklung hat sich irgendwer gedreht und eine andere Meinung bekommen."

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