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Felix Magath gewann 2009 mit dem VfL Wolfsburg Deutsche Meisterschaft © getty

Sollte Wolfsburg absteigen, darf keiner gehen. "Die Spieler, die uns die Suppe eingebrockt haben, sollen diese auslöffeln", so der Trainer.

Wolfsburg - Trainer Felix Magath hat im Falle des Abstiegs des VfL Wolfsburg ein Wechselverbot verhängt.

Magath, auch Geschäftsführer Sport bei den "Wölfen", verteilte im Mannschaftskreis "blaue Briefe".

Darin wurde den Spielern mitgeteilt, dass in allen Fällen eine bestehende Vertragsoption für die Zweite Liga gezogen würde (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

"Die Spieler, die uns die Suppe eingebrockt haben, sollen diese jetzt auch auslöffeln", sagte Magath.

In einer Sitzung des Aufsichtsratspräsidiums am Montagabend hatte der Klub festgelegt, dass man im Abstiegsfall am teuren Kader festhalten und mit dem Erstliga-Etat auch in der Zweiten Liga planen werde.

Nur ein Spieler der Niedersachsen besitze keinen Vertrag für die Zweite Liga oder eine entsprechende Klausel in seinem Kontrakt, "aber der Spieler gehört nicht zur Stammelf", sagte Magath.

"Abstieg wäre eine Katastrophe"

Wolfsburg könnte am Samstag nach 14 Jahren Zugehörigkeit aus der Bundesliga absteigen. Die "Wölfe" rangieren auf dem 15. Platz mit 35 Punkten und müssen bei 1899 Hoffenheim antreten.

"Der Abstieg wäre für mich persönlich eine Katastrophe, wenn ich jetzt nach so vielen Jahren aber auch einigen erfolgreich bestandenen Abstiegskämpfen diese Situation nicht lösen könnte", sagte Magath.

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