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Andre Schubert war seit 2009 Cheftrainer beim SC Paderborn © imago

St. Paulis neuer Trainer Schubert gibt sich bei seiner Vorstellung angriffslustig. Er will mit "Vollgas" in die Zweite Liga starten.

Hamburg - Neuer Trainer, neue Motivation: Vier Tage nach Saisonende hat bei Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli das Unternehmen Wiederaufstieg begonnen.

"Wir wollen in der Zweiten Liga oben mitspielen und die Bundesliga attackieren. Ziel muss es sein, sich dauerhaft in der Bundesliga zu halten", sagte der neue Trainer Andre Schubert bei seiner Vorstellung am Mittwoch.

"Wir müssen mit Vollgas in die Zweite Liga starten. Wir wollen jeden angreifen und im Haifischbecken der Schwarm Piranhas sein."

Schubert verspricht Offensiv-Fußball

Schubert, der vom Zweitligisten SC Paderborn kommt und bei den Hamburgern den zu 1899 Hoffenheim wechselnden Holger Stanislawski ersetzt (Bericht), versprach den Fans der "Kiezkicker" Angriffsfußball.

"Wir werden offensiv spielen, gegnerunabhängig, spielbestimmend und leidenschaftlich", sagte der 39-Jährige, "wir wollen Begeisterung in der Mannschaft und im Umfeld wecken."

"Kann Stani nicht ersetzen"

Sorge, dass das Erbe seines Vorgängers, der 18 Jahre lang die Geschicke des Vereins mitbestimmt hatte, zu groß sei, habe er nicht.

"Ich kann 'Stani' nicht ersetzen - auch nicht frisurentechnisch", sagte Glatzkopf Schubert: "Wir werden unseren eigenen Weg finden, wir werden die Dinge so machen, wie wir sie für richtig halten."

"Müssen cool bleiben"

Wichtigste Aufgabe des Neuen, der seinen Co-Trainer Jan-Moritz Lichte aus Ostwestfalen mitbringt, dürfte der personelle Neuaufbau sein.

Man müsse "cool bleiben, ruhig bleiben", sagte Schubert: "Ein grundsolider Stock bleibt zusammen, darauf können wir aufbauen. Eine ganze Reihe guter Jungs haben hier Vertrag."

Viel Lob für Schubert

Mit viel Lob überschüttet wurde Schubert gleich zum Start von Vereinsseite.

"Er ist hochmotiviert, er ist bestens ausgebildet und menschlich einwandfrei", sagte St. Paulis Präsident Stefan Orth.

Sportchef Helmut Schulte ergänzte: "St. Pauli hat mal wieder eine sehr, sehr gute Entscheidung für die Zukunft getroffen."

Die soll für die Norddeutschen schon beim ersten Training am 14. Juni beginnen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

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