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Miroslav Klose erzielte in St. Petersburg zwei Treffer für die Bayern © getty

Bayerns Auftritt in St. Petersburg ist munter. Klose ist gut aufgelegt und trifft zwei Mal. Nach der Pause dürfen auch andere ran.

St. Petersburg - Rekordmeister Bayern München hat beim letzten Auftritt von Interims-Trainer Andries Jonker einen Prestigesieg gelandet.

Der Bundesliga-Dritte gewann beim russischen Meister Zenit St. Petersburg 4:2 (1:1) und verabschiedete sich mit einem Sieg in die Sommerpause.

Damit blieb Jonker, der künftig die Regionalliga-Mannschaft der Bayern übernimmt, in seiner Amtszeit ungeschlagen.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle 2010/11)

Miroslav Klose (17./47.), Thomas Müller (64.) und Arjen Robben (82.) trafen im Petrowski-Stadion, wo die Bayern im Halbfinale des UEFA-Pokals 2007/2008 0:4 verloren hatten.

Für Zenit waren Alexander Bucharow (11.) und der Ex-Hannoveraner Szabolcs Huszti (80.) erfolgreich.

Jonker ganz entspannt

Kurzzeit-Trainer Jonker erklärte unterdessen, kein Problem mit der Rückkehr ins zweite Glied zu haben.

"Ich habe das schon miterlebt. Ich bin schon einige Male von der Position des Cheftrainers zurück in die Anonymität gegangen. Zum Beispiel von Barcelona in die zweite holländische Liga", sagte der Niederländer der "tz".

Der 48-Jährige hatte denRekordmeister nach der Entlassung von Louis van Gaal in fünf Bundesliga-Spielen betreut.

Schneller Rückstand

Die Bayern starteten schwach ins Spiel und fingen sich in der elften Minute durch das 0:1 durch Bucharow. (241095AKTUELL: Bayerns Planspiele)

Durch den Rückstand wachten die Bayern auf und kamen nur sechs Minuten später durch Klose zum Ausgleich.

In der 33. Minute vergab Arjen Robben eine hundertprozentige Chance zum Führungstreffer. Toni Kroos setzte kurz vor der Pause den Ball an die Latte.

Manko: Chancenauswertung

Auch Klose vergab kurz vor dem Halbzeitpfiff eine weitere glasklare Möglichkeit. Auch in der zweiten Halbzeit waren die Bayern über weite Strecken überlegen und hatten die besseren Chancen.

Gleich zum Beginn vernaschte Frank Ribery seinen Gegenspieler und bediente Klose in der Mitte.

Der Nationalstürmer umkurvte den russischen Keeper und schob zum 2:1 ein. Es war das zweite gute Argument für den Nationalspieler, dessen Vertrag ausläuft.

Müller erhöht

Vor allem St. Petersburgs Torschütze Bucharow blieb aber gefährlich und vergab nach 60 Minuten eine gute Möglichkeit.

Kurz darauf schlugen dann aber wieder die Bayern zu: Nach einem Schuss von Klose konnte Zaytsev im St. Petersburg-Kasten nur abprallen lassen.

Müller hatte dann keine Probleme, den Ball zum 3:1 im Tor zu versenken.

Huszti mit Ergebnis-Kosmetik

In der 80. Minute konnte Huszti für St. Petersburg per Elfmeter zwischenzeitlich auf auf 2:3 verkürzen.

Allerdings stellte Arjen Robben im direkten Gegenzug den alten Abstand wieder her.

Das 4:2 war zugleich auch der Endstand einer Partie, die der FC Bayern am Ende souverän und ungefährdet gewann.

Ärgerliche Randnotiz für Bayern: Verteidiger Daniel van Buyten musste nach einem Schlag auf die Achillessehne noch in der ersten Halbzeit ausgewechselt werden.

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