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Die neue Frankfurter Führung: Heribert Bruchhagen (r.) mit Bruno Hübner © imago

Sportdirektor Bruno Hübner steht die erste schwere Aufgabe bevor: Er muss einen passenden Trainer für die Mission Aufstieg finden.

Frankfurt/Main - Der neue Sportdirektor Bruno Hübner (Bericht) hat beim künftigen Zweitligisten Eintracht Frankfurt am Donnerstag seinen Dienst angetreten und will "sehr zeitnah" einen neuen Trainer präsentieren.

Als Nachfolger des glücklosen Christoph Daum sind beim Absteiger Franco Foda vom Österreichischen Meister Sturm Graz und Claus-Dieter Wollitz vom Zweitligisten Energie Cottbus im Gespräch.

Hübner wollte bei seiner Vorstellung am Donnerstag in Frankfurt noch keine Namen nennen.

Wollitz scheint interessiert

Zumindest Wollitz scheint an einem Engagement bei den Hessen interessiert zu sein, auch wenn es bislang angeblich noch keine konkreten Verhandlungen gab.

"Es bleibt dabei: Ich habe bislang nicht mit Eintracht Frankfurt verhandelt. Dass ich bei der Eintracht im Gespräch bin, ist eine Beleg dafür, dass uns in Cottbus der Umbruch gelungen ist und wir attraktiven Fußball spielen", sagte Wollitz.

Foda in der Champions League?

Eine Verpflichtung von Foda dürfte sich dagegen eher schwierig gestalten.

Der 312-malige Bundesligaspieler hat nach dem Gewinn des Meistertitels mit dem österreichischen Erstligisten Sturm Graz die Teilnahme an der Champions League vor Augen.

Den Klub ausgerechnet jetzt zu verlassen, wäre kurios. An den ersten beiden Meisterschaften der Steirer 1998 und 1999 war Foda noch als Spieler beteiligt.

2001 wurde er zunächst Trainer der Sturm-Amateure. Seit 2006 ist Foda Cheftrainer der Profis.

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Hübners Ziel ist der Aufstieg

Hübner dementierte zumindest, dass er vom MSV Duisburg auch Trainer Milan Sasic mit an den Main bringt. "Das ist augeschlossen. Und das wäre auch kein guter Stil", sagte der 50-Jährige, der am Mittwoch nach einigen ausführlichen Gesprächen mit dem MSV-Vorstand trotz Vertrags bis 2013 die Freigabe erhalten hatte.

Hübner unterschrieb daraufhin beim Deutschen Meister von 1959 einen Kontrakt bis Ende Juni 2013 mit der Option auf ein weiteres Jahr.

"Die Zielsetzung ist ganz klar der sofortige Wiederaufstieg", sagte Hübner.

Eintracht stockt Etat auf

Sobald der Trainer gefunden ist, wird Hübner gemeinsam mit dem neuen Coach den Kader zusammenstellen.

Der Zweitligaetat wurde vom Aufsichtsrat noch einmal auf rund 20 Millionen Euro aufgestockt.

Selbst ein Topverdiener wie Theofanis Gekas soll nun bei den Hessen bleiben.

Amanatidis steht zum Verkauf

"Wenn man so einen Spieler wie Gekas unter Vertrag hat, darf man ihn nicht gehen lassen. Man braucht in der zweiten Liga drei Spieler, die einem insgesamt 30 Tore pro Saison garantieren. Deshalb darf man Spieler nicht fahrlässig gehen lassen", sagte Hübner. 316092(DIASHOW: Die Bundesliga-Wechselbörse)

Stürmer Ioannis Amanatidis würde er dagegen gerne loswerden.

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