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Seit 2004 Manager der deutschen Nationalmannschaft: Oliver Bierhoff © getty

Der bei S04 als Nachfolger für den bedrohten Andreas Müller ins Spiel gebrachte Nationalelf-Manager will beim DFB bleiben.

München - Der eine darf wohl bald nicht mehr, der andere will nicht: Während Manager Andreas Müller auf Schalke kurz vor dem Aus steht, hat Nationalelf-Manager Oliver Bierhoff eine eventuelle Nachfolge dankend abgelehnt.

"Schalke ist ein toller Traditionsverein, aber für mich kein Thema", sagte der Bierhoff "Bild"-Zeitung, die ihn zuvor in Gelsenkirchen ins Gespräch gebracht hatte

Hauptgrund für die Absage: Bierhoff will auf jeden Fall mit dem DFB zur WM 2010.

"Mein Vertrag läuft bis dahin. In Gedanken bin ich schon in Südafrika. Ich habe noch viel vor mit der Nationalmannschaft", so Bierhoff weiter.

Müller kämpferisch

Müller ist zudem auch noch im Amt und ist zuversichtlich: Der arg in die Kritik geratene Manager klammert sich an eine Zusage von oben: "Rutten und ich haben vom Aufsichtsrat ein klares Bekenntnis erhalten. Ich gehe hundertprozentig davon aus, dass ich auch nach dem Winter noch im Amt bin."

Auch sonst gab sich Müller kämpferisch: "Ich werde fighten. Ich weiß was ich kann und ich weiß, was der Trainer kann. Wir haben Lösungen im Kopf, die man natürlich erst im Winter umsetzen kann."

Ballack-Theater beigelegt

Bierhoff räumte derweil noch mit anderen Themen auf. So sei sein immer wieder angefeuerter Dauerstreit mit Michael Ballack aus seiner Sicht beigelegt.

Gleichwohl legte der 40-Jährige noch einmal nach: "Wir sollten davon wegkommen, dass einer denkt, er sei besser, unersetzbar oder cleverer als der andere. Wir haben ein gemeinsames Ziel: die WM 2010."

Außerdem machte er keinen Hehl daraus, dass "Michael und ich nicht immer auf einer Wellenlänge sind und über verschiedene Dinge unterschiedlich denken." Beunruhigend sei das aber nicht.

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