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Trainer Marcus Sorg (M.) zwischen den Zugängen Ferrati und Dembele (r.) © imago

Der SC Freiburg startet unter seinem neuen Chefoach Marcus Sorg in die Vorbereitung. Bei Kaiserslauterns Trainer Marco Kurz kribbelt es.

Freiburg/Kaiserslautern - Neue Ära in Freiburg, neue Rolle für Kaiserslautern.

Während bei den Breisgauern mit dem Trainingsauftakt am Montag die erste Saison nach dem Weggang von Trainer Robin Dutt eingeleitet wurde, betonte Lauterns Chefoach Marco Kurz: "Wir werden jetzt anders wahrgenommen ? nicht mehr als Aufsteiger."

In Freiburg gab Marcus Sorg am Montag seinen Einstand als Trainer des Sportclubs (420225DIASHOW: Der Start in die Vorbereitung).

Rund 150 Zuschauer beobachteten, wie der Nachfolger von Robin Dutt auf dem Trainingsgelände des Freiburger Stadions seine erste Einheit als Chefcoach absolvierte.

Sorg: "Für mich ist es kein Neuanfang"

Von einer neuen Zeitrechnung wollte der 45-Jährige allerdings nicht sprechen.

"Ich bin seit zwölf Jahre hauptberuflich in dem Geschäft. Daher ist es für mich kein Neuanfang. Außerdem kenne ich den Verein", sagte Sorg, der bereits die U 17 und die zweite Mannschaft der Breisgauer trainiert hat.

"Ich will die erfolgreiche Arbeit vor dem Hintergrund der Vereins-Philosophie fortsetzen und die Mannschaft weiterentwickeln", sagte Sorg, der als Saisonziel einzig und allein den Klassenerhalt angab.

Im Angriff bestens gerüstet

Die nötigen Tore soll der malische Nationalspieler Garra Dembele schießen. Der 25 Jahre alte Angreifer wechselte vom bulgarischen Vize-Meister Lewski Sofia zu den Freiburgern.

"Mit der Verpflichtung von Dembele sind wir im Angriff bestens für die kommende Saison gerüstet", sagte Sportdirektor Dirk Dufner.

Falls Torjäger Papiss Cisse den Freiburgern erhalten bleibt, soll Dembele mit dem Senegalesen ein Duo bilden.

Cisse: Chancen stehen 50:50

"Die Chancen, dass er (Cisse) bleibt, stehen weiter 50 zu 50", erklärte Dufner. "Wenn die Angebote in einer gewissen Größenordnung sind, wird es Gespräche geben. Aber es muss eine Sache sein, die uns gut tut und dem anderen Verein wehtut."

Nach Angaben des "kicker" soll der ehemalige Champions-League-Halbfinalist Dynamo Kiew ein Angebot für Cisse abgegeben haben.

Keine weiteren Transfers geplant

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Neben Dembele und Cisse nahmen auch der 24-jährige Beg Ferati, den die Freiburger schon im vergangenen Winter vom FC Basel verpflichteten, und Daniel Batz, der vom 1. FC Nürnberg kam, das Training bei den Breisgauern auf.

Verteidiger Ferati soll den zu Leverkusen abgewanderten Ömer Toprak ersetzen. Der 20-Jährige Batz will Stammtorwart Oliver Baumann verdrängen.

Weitere Transfers sind nach Angaben von Dufner nicht geplant. Allerdings soll Ivica Banovic, der zuletzt an den Zweitligisten MSV Duisburg ausgeliehen war, bei einem passenden Angebot verkauft oder erneut verliehen werden.

Aufgalopp am Fritz-Walter-Stadion

Mit den Zugängen Olcay Sahan und Richard Sukuta-Pasu ist der 1. FC Kaiserslautern in das zweite Jahr nach dem Wiederaufstieg in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet.

Beim Aufgalopp auf dem Trainingsgelände am Fritz-Walter-Stadion waren auch die Israelis Itay Shechter und Gil Vermouth mit von der Partie.

Eine Verpflichtung der beiden ist aber noch nicht unter Dach und Fach, weil mit Hapoel Tel Aviv noch keine Einigung über eine Ablösesumme erzielt wurde.

Zellner schafft Sprung in den Profikader

Der 24-Jährige Sahan kommt vom Zweitligisten MSV Duisburg und verstärkt das Mittelfeld des viermaligen deutschen Meisters.

Der 20 Jahre alte Angreifer Sukuta-Pasu, zuletzt an Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli ausgeliehen, wechselt vom Ligarivalen Bayer Leverkusen nach Kaiserslautern.

Den Sprung aus der U 23 in den Profikader schaffte Angreifer Steven Zellner. "Ich will, dass er den nächsten Schritt macht", sagte der Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz über den 20-Jährigen.

Nicht mehr dabei ist dagegen Erwin "Jimmy" Hoffer, der sich Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt angeschlossen hat (316092DIASHOW: Die Wechselbörse).

Den Klub verlassen haben außerdem Jan Moravek (zurück zu Schalke 04) und Topstürmer Srdjan Lakic, dessen Wechsel zu Ligakonkurrent VfL Wolfsburg bereits seit der Winterpause feststand.

Gorenzel neu im Trainer-Team

Neu im Team ist Co-Trainer Günther Gorenzel, mit dem Chefcoach Marco Kurz bereits bei 1860 München zusammengearbeitet hat.

Der bisherige Assistenz-Coach Roger Lutz kehrt wieder auf den Posten des Teammanagers zurück, den er sich mit Marco Haber teilt.

Gemeinsam will der Führungsstab an die Erfolge der Vorsaison, die der 1. FC Kaiserslautern auf dem siebten Rang abschloss, anknüpfen.

Bei Kurz kribbelt es schon wieder

"Wir stehen vor der Aufgabe, das vergangene Jahr zu bestätigen. Wir werden von der Liga anders wahrgenommen, nicht mehr als Aufsteiger", sagte Kurz.

Deshalb gelte es "umso mehr, als Team fleißig zu arbeiten und wieder an unsere maximale Leistungsfähigkeit zu kommen" betonte der Trainer.

Nach rund fünf fußballfreien Wochen kribbelt es bei kurz bereits wieder: "Es war genug Zeit, Urlaub zu machen. Jetzt ist es schön, dass es wieder losgeht."

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