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Marko Pantelic erzielte für die Hertha bislang 42 Bundesligatore © getty

Während "Problemkind" Pantelic Angebote aus England vorliegen sollen, appelliert Hertha-Kapitän Friedrich an die Vereinsführung.

Berlin - Angreifer Marko Pantelic von Hertha BSC Berlin steht bei den Klubs der englischen Premier League offenbar hoch im Kurs und könnte bereits in der Winterpause wechseln.

Wie die "Daily Mail" berichtet seien in West Bromwich Albion, Wigan Athletic, dem FC Everton und dem FC Middlesbrough gleich vier Klubs an dem 30 Jahre alten Serben interessiert.

Vor allem beim Tabellenschlusslicht West Bromwich sucht man verstärkt nach einem neuen Stürmer.

Wigan benötigt dringend Ersatz, falls Nationalspieler Emile Heskey verkauft werden soll.

Der Vertrag von Pantelic bei Hertha läuft im Sommer aus. Nachdem der Serbe zuletzt mehrmals mit Trainer Lucien Favre aneinandergeraten war, stehen die Zeichen auf Trennung.

Friedrich wünscht sich Ruhe

Während sich das eine Berliner Dauerthema also in der Winterpause erledigen könnte, meldet sich Kapitän Arne Friedrich im schwelenden Streit der Führungspersonen des Hauptstadtklubs zu Wort.

"Ich würde mir für beide wünschen, dass schnell wieder Ruhe einkehrt", sagte der Nationalspieler zum Zoff zwischen Präsident Werner Gegenbauer und Manager Dieter Hoeneß und fügte an: "Sie sind ja auch beide befreundet."

Gegenbauer "Wir haben eine Denkpause vereinbart"

Allerdings sieht es nicht nach einem raschen Ende der Kontroverse aus. Beide Führungspersonen ließen zuletzt mehrere Möglichkeiten eines Gesprächs verstreichen.

"Wir haben vereinbart, eine Denkpause einzulegen", so Gegenbauer. Hoeneß sei jedoch keinesfalls isoliert oder geschwächt. "Er ist uneingeschränkt handlungsfähig", sagte der Präsident.

Gegenbauer hatte den Streit durch seine öffentliche Kritik an Hoeneß wegen diverser Medien-Auftritte ("Hoeneß-Festspiele") losgetreten. Der Präsident durfte sich zunächst als Sieger fühlen, zumal ihm Präsidium und Ältestenrat folgten.

Hoeneß unterwegs zur Spielerbeobachtung

Hoeneß selbst zeigte sich überrascht und äußerte sich zuletzt nicht mehr zu dem Thema.

Stattdessen flog der Manager am Wochenende nach Rio de Janeiro, um Abwehrspieler Junior Cesar zu beobachten.

Angeblich wollen die Berliner den 26-Jährigen von Fluminense für die linke Seite verpflichten.

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